{"title":"Studien zum Europäischen Privatrecht und zur Rechtsvergleichung","description":"","products":[{"product_id":"constanze-beermann-vertrage-uber-streaming-dienste-nach-franzosischem-und-deutschem-rechtconstanze-beermann","title":"Constanze Beermann: Verträge über Streaming-Dienste nach französischem und deutschem RechtConstanze Beermann:","description":"","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719703650634,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719703683402,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-38-1.jpg?v=1767644587"},{"product_id":"christoph-hartmann-vertragstypen-und-qualitatserwartungen-fur-digitale-inhalte","title":"Christoph Hartmann: Vertragstypen und Qualitätserwartungen für digitale Inhalte","description":"\u003cp\u003eDie heutige Zeit stellt das Recht aufgrund der großen Diversität an Leistungsgegenständen vor große Herausforderungen. Dienstleistungen und auch neue Vertragsgegenstände, wie Daten oder digitale Inhalte, gewinnen erheblich an Bedeutung. Besonders digitale Inhalte und einhergehende neue Geschäftsmodelle zwingen das Recht materielle und immaterielle Güter entsprechend vertragsrechtlich zu erfassen. Inwiefern das argentinische und das deutsche Recht diesen digitalen Wandel vertraglich abbilden können, wird in der vorliegenden Arbeit untersucht.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nIm Vordergrund stehen dabei Fragen zu den Vertragstypen, welche Funktionen übernehmen diese, welche sind für digitale Inhalte relevant und inwiefern die Konzepte der klassischen Vertragstypen der analogen Welt auf die Sachverhalte digitaler Inhalte anwendbar sind und wie sich die Haftungsregelungen der Vertragstypen und auch allgemeine Haftungsregelungen auf die geschuldete Qualität digitaler Inhalte auswirken.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nAls Ausgangspunkt widmet sich die Arbeit rechtsvergleichend dem Thema der Schutzfähigkeit digitaler Inhalte sowie der Vertragstypenbildung im Allgemeinen. Eingehend beleuchtet wird sodann ob und wie digitale Inhalte im argentinischen sowie deutschen Recht erfasst werden können. Ebenso werden die besonderen und allgemeinen Haftungssysteme im Hinblick auf Vertragstypen nachvollzogen, die im Falle von Leistungsstörungen bei digitalen Inhalten greifen. Hierbei werden erste Vergleiche mit dem neuen Verbraucherdigitalvertragsrecht im BGB gezogen.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nEin Kapitel der Arbeit widmet sich ausführlich der besonderen Querschnittskategorie im Vertragsrecht, dem contrato informático, der sich in der argentinischen Rechtsordnung im Bereich von Informatikdienstleistungen herausgebildet hat und wesentliche Parallelen zum neuen Verbraucherdigitalvertragsrecht in den §§ 327 ff. BGB aufzeigt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719703945546,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719703978314,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-35-0-1.jpg?v=1767644590"},{"product_id":"constanze-yara-mann-europarechtswidrige-ungleichbehandlungen-von-arbeitnehmern-in-auslandsbetrieben","title":"Constanze Yará Mann: Europarechtswidrige Ungleichbehandlungen von Arbeitnehmern in Auslandsbetrieben","description":"\u003cp\u003eDie Frage der Beteiligung von Arbeitnehmern in europäischen Auslandsbetrieben bei der Unternehmensmitbestimmung hat für grenzüberschreitend tätige Gesellschaften eine große Bedeutung. Parallele Fragestellungen sind die Beteiligung von Arbeitnehmern im Ausland an Arbeitnehmersparplänen oder die Ausgabe von Arbeitnehmeraktien. Thematisch haben diese Gebiete gemein, dass sie an der Schnittstelle von Arbeits- und Gesellschaftsrecht angesiedelt sind.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDiese Arbeit verbindet Arbeits- und Gesellschaftsrecht mit dem einschlägigen Kollisions- und Unionsrecht zu einer umfassenden Gesamtschau. Sie behandelt eine bisher weder in der Rechtsprechung des EuGH und der nationalen Gerichte noch in der Literatur ausreichend aufgearbeitete Problematik im Zusammenhang mit grenzüberschreitend tätigen Gesellschaften. Eine Besonderheit hierbei ist, dass sowohl Rechtsanwendungsbeispiele aus dem deutschen als auch aus dem französischen Recht herangezogen werden.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eBei der Grenzüberschreitung von Unternehmen kommt es häufig zu einer nicht parallel verlaufenden Anwendung von Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Eine geteilte Rechtsanwendung findet sich dabei auch in Bereichen, in welchen Arbeits- und Gesellschaftsrecht vom Gesetzgeber einheitlich entworfen wurden und sachlich wie rechtlich miteinander verknüpft sind. Um die Besonderheiten dieser Bereiche adäquat zu erfassen, wird in der Arbeit der Begriff des „rechtsformbezogenen Arbeitsrechts“ eingeführt. Die Arbeit plädiert für eine kollisionsrechtlich einheitliche Anknüpfung an das Gesellschaftsstatut in diesem eng umrissenen Bereich des rechtsformbezogenen Arbeitsrechts.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eEin weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Vereinbarkeit des Arbeitsverweisungsrechts im Falle grenzüberschreitender Tätigkeiten von Unternehmen mit dem Unionsrecht. Dies umfasst eine umfassende Analyse der Rechtsprechung des EuGH mit einem Fokus auf Fragen zum grenzüberschreitenden Sachverhalt und dem Verhältnis von Art. 18 AEUV zu Art. 45 Abs. 2 AEUV.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719704928586,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719704961354,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-28-2.jpg?v=1767644594"},{"product_id":"patrick-schroder-die-absicherung-von-kundengeldern-im-reiserecht-insbesondere-nach-umsetzung-der-rl-eu-2015-2302","title":"Patrick Schröder: Die Absicherung von Kundengeldern im Reiserecht insbesondere nach Umsetzung der RL (EU) 2015\/2302","description":"\u003cp\u003eAm 25.11.2015 erließ der europäische Gesetzgeber die novellierte Richtlinie (EU) 2015\/2302 über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen. Ein zentrales Element des Sekundarrechtsaktes stellt die Kundengeldabsicherung dar. Der Unionsgesetzgeber konkretisierte die supranationalen Vorgaben des Insolvenzschutzes unter Einbeziehung der einschlägigen EuGH-Rechtsprechung zu Art. 7 PR-RL-I. Zudem dehnt Art. 19 PR-RL-II den Insolvenzschutz auf die neu eingeführte Kategorie der verbundenen Reiseleistungen aus.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Verfasser stellt in einem ersten Schritt den Insolvenzschutz der verschiedenen Reise-Arrangements (Pauschalreise, Vermittlung verbundener Reiseleistungen sowie Reiseeinzelleistungen) dar, wobei das jeweilige Schutzniveau aufgezeigt wird. Im Rahmen dessen werden ferner die neu geschaffenen Zentralen Kontaktstellen kritisch beleuchtet, welche zur Erleichterung der Verwaltungszusammenarbeit und der Aufsicht über die in den verschiedenen Mitgliedstaaten tätigen Reiseveranstalter eingerichtet wurden.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIm Anschluss daran setzt sich der Verfasser mit der Neuregelung der Kundengeldabsicherung auf nationaler Ebene auseinander, welche im Nachgang zur Thomas Cook Insolvenz erfolgte. Im Zuge dessen werden die grundlegenden strukturellen Änderungen des Insolvenzabsicherungssystems sowie die Auswirkungen der Reform aufgezeigt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719709974858,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719710007626,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-20-6.jpg?v=1767644601"},{"product_id":"stephan-schafer-europaisches-verbraucherrecht-und-sonderkodifikation","title":"Stephan Schäfer: Europäisches Verbraucherrecht und Sonderkodifikation","description":"\u003cp\u003eVerbraucherrecht beruht heute weitgehend auf Vorgaben der Europäischen Union und gleicht oftmals einem Regelungsdickicht. Es fehlt an zentralen systematischen Vorgaben. Inkohärenz und Ineffizienz bei der Anwendung des Verbraucherrechts sind die Folge. Die nationalen Gesetzgeber versucht mit unterschiedlichen Maßnahmen gegenzusteuern.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIm Ausgangspunkt untersucht die Arbeit des Autors, ob vor dem europäischen Hintergrund nationale Maßnahmen zur Systembildung möglich und sinnvoll sind. Das Anschauungsobjekt ist das italienische Verbrauchergesetzbuch - Codice del consumo. Die Arbeit legt dabei ein funktionales Verständnis von Kodifikationen, die im kontinentalen Rechtskreis als Kombinationsinstrument zur Ordnung eines Rechtsstoffs dienen. Kodifikationen können auch Autorität stiften.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Zwecke der Systembildung verfehlt der Codice del consumo in vielen Bereichen. Er kann die fehlenden Systematisierungsansätze auf europäischer Ebene nicht ersetzen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Verfasser kommt zu dem Schluss, dass die Defizite des Verbraucherrechts nur durch den europäischen Normsetzer aufzulösen sind. Notwendig ist eine systematische Erfassung des europäischen Verbraucherrechts, die sich von einem rein zivilrechtlichen Standpunkt löst. Erster Schritt kann ein auf Sammlung des Bestands gerichteter wissenschaftlicher Prozess sein, der in einem europäischen \"Grünbuch des Verbraucher-Acquis\" mündet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719715709258,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719715742026,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-15-2.jpg?v=1767644605"},{"product_id":"jonathan-engstler-verbraucherkaufvertrage-uber-vernetzte-produkte","title":"Jonathan Engstler: Verbraucher(kauf)verträge über vernetzte Produkte","description":"\u003cp\u003eDie Vernetzung von Alltagsgegenständen nimmt eine immer größere Rolle ein. Mehr und mehr verfügen Gegenstände des täglichen Gebrauchs neben ihrer analogen Funktion auch über digitale Komponenten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAls Ausgangspunkt untersucht die vorliegende Arbeit die rechtlichen Grundlagen beim Kauf vernetzter Produkte nach dem BGB vor der Umsetzung der Warenkauf-Richtlinie und der Digitale-Inhalte-Richtlinie, beide verabschiedet am 20.05.2019. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass das kaufrechtliche Gewährleistungsrecht Leistungsstörungen, die im Zusammenhang mit den zusätzlichen Online-Diensten entstehen, nicht hinreichend abbildet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Verfasser beleuchtet die vertragliche Beziehung zwischen dem Verbraucher als Nutzer und dem Anbieter der Online-Dienste – zumeist auch der Hersteller des Endgeräts –, eine vertragliche Beziehung, die durch die Registrierung des Nutzers und die Erstellung eines Benutzerkontos entsteht. Mangels konkreter gesetzlicher Rahmenbedingungen im BGB leistet diese dem Verbraucher allerdings regelmäßig keine Abhilfe.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit analysiert die Warenkauf- und Digitale-Inhalte-Richtlinie. Für den Fall, dass der Verbraucher beim Kauf eines vernetzten Endgeräts einen weiteren Vertrag mit dem Anbieter der Online-Dienste schließt, arbeitet der Verfasser Regelungsdefizite bei den Rechtsbehelfen heraus und schlägt für diesen Fall eine Anwendung beider Richtlinien vor.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAbschließend stellt der Verfasser die am 25.6.2021 vom deutschen Gesetzgeber verabschiedeten Gesetze zur Umsetzung der beiden Richtlinien in das deutsche bürgerliche Recht dar und zeigt die sich aus seiner Sicht fortsetzende Regelungslücke auf.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719715873098,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719715905866,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-14-5.jpg?v=1767644606"},{"product_id":"caroline-deider-europarechtliche-vorgaben-zu-den-unwirksamkeitsfolgen-im-recht-der-allgemeinen-geschaftsbedingungen","title":"Caroline Deider: Europarechtliche Vorgaben zu den Unwirksamkeitsfolgen im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen","description":"\u003cp\u003eNachdem die sog. Klausel-Richtlinie 93\/13\/EWG seit fast 30 Jahren den Mitgliedstaaten Anforderungen an die AGB-Klauseln in Verbraucherverträgen vorgibt, kann es auf den ersten Blick überraschend erscheinen, dass der EuGH nunmehr in seinen aktuellen Entscheidungen zur Auslegung von Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 93\/13\/EWG konkrete Voraussetzungen für die Ausgestaltung der Rechtsfolgen von missbräuchlichen Klauseln formuliert.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eInfolge dieser vom EuGH festgelegten Kriterien, ergeben sich Zweifel an der Richtlinienkonformität des nationalen Rechtsfolgenregimes des § 306 BGB. Neben den konkreten Voraussetzungen für eine Ersetzung von missbräuchlichen Klauseln mittels dispositiven Rechts stellen sich in diesem Zusammenhang auch weitergehende Fragen hinsichtlich der Auslegung von Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 93\/13\/EWG und der in der nationalen Rechtsprechung bisher verwendeten Instrumente im Rechtsfolgensystem des § 306 BGB wie bspw. des sog. Blue-pencil-Tests und insbesondere der ergänzenden Vertragsauslegung.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIn der vorliegenden Arbeit wird die aktuelle Rechtsprechung des EuGH zu Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 93\/13\/EWG untersucht und kritisch hinterfragt. Ebenso wird hierbei auf das Spannungsverhältnis im Zusammenhang mit der Rechtsprechung des BGH eingegangen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719717282122,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719717314890,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-12-1.jpg?v=1767644608"},{"product_id":"patricia-van-meegen-das-gemeinschaftliche-testament-im-europaischen-kontext","title":"Patricia van Meegen: Das gemeinschaftliche Testament im europäischen Kontext","description":"\u003cp\u003eDas gemeinschaftliche Testament ist in Deutschland die von Ehegatten am häufigsten gewählte Verfügung von Todes wegen. Dabei führt es wegen seiner Bindungswirkung immer wieder zu Problemen: Zunächst durchbricht es den Grundsatz der freien Widerruflichkeit von Testamenten nach dem ersten Erbfall. Ferner ist bei Fällen mit Auslandsbezug die Bestimmung des anzuwendenden Rechts sowohl nach dem alten deutschen EGBGB als auch der seit dem 17.08.2015 anzuwendenden Europäischen Erbrechtsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 650\/2012) umstritten. Hinzu kommt, dass die EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedliche nationale Regelungen bezüglich der Zulässigkeit und Bindung von gemeinschaftlichen Testamenten haben.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Autorin stellt das gemeinschaftliche Testament nach den §§ 2265 ff. BGB und im europäischen Kontext ausführlich und verständlich dar. Ein Überblick über die nationalen Vorschriften der EU-Mitgliedstaaten zu dem Thema gibt schnell Aufschluss darüber, in welchen Rechtsordnungen es zu Problemen bei der Errichtung gemeinschaftlicher Testamente kommen könnte. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das österreichische Recht gelegt, da Österreich einer der wenigen Staaten ist, der die Errichtung eines Ehegattentestaments zulässt. Ferner werden Formulierungsbeispiele für Rechtswahlvereinbarungen und ein Änderungsvorschlag zur EuErbVO entwickelt, um die aufgezeigten Probleme bei Fällen mit Auslandsbezug zu vermeiden.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719721771338,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719721804106,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-08-4.jpg?v=1767644611"},{"product_id":"kevin-stumme-durchsetzung-von-anspruchen-aus-der-fluggastrechteverordnung","title":"Kevin Stumme: Durchsetzung von Ansprüchen aus der Fluggastrechteverordnung","description":"\u003cp\u003eDie Fluggastrechte-VO ist dank sogenannter Claims-Handler zum Dauergast an deutschen Gerichten und in den Medien geworden. Dennoch setzt nach wie vor nur ein vergleichsweise kleiner Teil anspruchsberechtigter Fluggäste ihren Anspruch auch tatsächlich durch. In der vorliegenden Arbeit bietet Kevin Stumme einen sowohl praktischen als auch wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdenden Überblick über das System der Fluggastrechte und der verschiedenen Instrumente gerichtlicher und außergerichtlicher Rechtsdurchsetzung. Hierbei zeigt er auf, dass das durch die Fluggastrechte-VO angestrebte hohe Verbraucherschutzniveau durch ein rationales Desinteresse zahlreicher Fluggäste an der Rechtsdurchsetzung nicht im gewünschten Maße erreicht wird. Als Ursachen hierfür werden neben Unsicherheiten auf materieller Anspruchsebene in besonderem Maße Hindernisse in Bezug auf die den Fluggästen zur Verfügung stehenden gerichtlichen und außergerichtlichen Durchsetzungsinstrumente identifiziert. Abschließend erfolgt eine Einordnung der rechtspolitischen und rechtsökonomischen Ziele der Fluggastrechte-VO in das System des europäischen Verbraucherschutzes, anhand dessen die Schwächen des bestehenden Regelungsregimes identifiziert und Lösungsvorschläge aufgezeigt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719725310282,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719725343050,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-05-3.jpg?v=1767644613"},{"product_id":"rudi-ruks-die-haftung-fur-aussergewohnliche-umstande-innerhalb-der-pauschalreiserichtlinie-und-ihr-zusammenspiel-mit-den-europaischen-passagierrechten","title":"Rudi Ruks: Die Haftung für außergewöhnliche Umstände innerhalb der Pauschalreiserichtlinie und ihr Zusammenspiel mit den europäischen Passagierrechten","description":"\u003cp\u003eAm 25.11.2015 erließ der europäische Gesetzgeber die novellierte Richtlinie (EU) 2015\/2302 über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen. An zahlreichen Stellen des Sekundärrechtsakts findet sich dabei der Begriff der außergewöhnlichen Umstände. Die Terminologie ersetzt die frühere Kategorie der höheren Gewalt und erlangt insbesondere angesichts der aktuellen Corona-Pandemie erhebliche praktische Bedeutung. Der Richter- und Anwaltschaft dürfte die neue Begrifflichkeit zudem bereits aus der sog. Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261\/2004 bekannt sein. Die reformierte Pauschalreise-Richtlinie enthält im Vergleich zur Fluggastrechte-Verordnung jedoch weitaus mehr Vorschriften, die – direkt oder indirekt – Geschehnisse rund um die außergewöhnlichen Umstände erfassen und abbilden. Der Verfasser der Monographie untersucht in einem ersten Schritt jede dieser reiserechtlichen Bestimmungen, u.a. im Hinblick auf enthaltene Tatbestandsmerkmale, zeitliche, sachliche wie örtliche Eingrenzungen, Rechtsfolgen und Fragen der Beweislast. Im Anschluss daran erfolgt ein „Brückenschlag“ zu den sog. Passagierrechten über die Flug-, Eisenbahn- und Schiffsbeförderung, indem der Autor einer möglichen Rechtsvereinheitlichung zwischen den verschiedenen Rechtsakten nachgeht. Schließlich wird die Arbeit durch die Prüfung abgerundet, ob sich die zu den außergewöhnlichen Umständen der Fluggastrechte-Verordnung ergangene Rechtsprechung auf die jeweilige Regelung der Pauschalreise-Richtlinie übertragen lässt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719727472970,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719727505738,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-04-6.jpg?v=1767644615"},{"product_id":"julia-ludwigkeit-richtlinienumsetzung-und-kodifikation","title":"Julia Ludwigkeit: Richtlinienumsetzung und Kodifikation","description":"\u003cp\u003eDie fortschreitende Europäisierung wesentlicher Bereiche des Zivilrechts stellt den nationalen Gesetzgeber immer wieder vor die Herausforderung, Richtlinienrecht in das bestehende nationale Recht zu integrieren. Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen rechtstechnischen Anforderungen der Gesetzgeber bei der Gestaltung von Umsetzungsrecht gerecht werden muss und plädiert für eine Ausschöpfung des Harmonisierungspotenzials verbraucherschützender Richtlinien durch bewusste Gestaltung von Umsetzungsnormen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Verfasserin stellt dar, welche Anforderungen bereits im nationalen Rahmen an die äußerliche Gestaltung von Normen gestellt werden und arbeitet heraus, welche Erwartungen aus Sicht der Europäischen Union an die Gestaltung von Umsetzungsrecht bestehen. Dezidiert wird herausgearbeitet, welche Herausforderungen sich durch diese multiplen Anforderungen bei der Gesetzgebung im europäischen Mehrebenensystem stellen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAuf der Grundlage der daraus gewonnen theoretischen Erkenntnisse untersucht die Verfasserin dann ausgewählte Umsetzungsnormen auf ihre rechtstechnische Qualität und Konsistenz. Nach einer Bilanz der bisherigen Umsetzungsgestaltung in der Praxis unterbreitet die Verfasserin sodann einen eigenen Gestaltungsvorschlag: Die Schaffung eines Buchs zum Verbraucherprivatrecht im BGB.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719736090954,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719736123722,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-88-9.jpg?v=1767644626"},{"product_id":"maximilian-finn-peters-die-partnerschaftsvermittlung-im-deutschen-und-schweizerischen-privatrecht-unter-besonderer-berucksichtigung-der-online-partnervermittlung","title":"Maximilian Finn Peters: Die Partnerschaftsvermittlung im deutschen und schweizerischen Privatrecht unter besonderer Berücksichtigung der Online-Partnervermittlung","description":"\u003cp\u003eDer historische Gesetzgeber hat die Heiratsvermittlung in § 656 BGB als Naturalobligation ausgestaltet. Hintergrund war, den sittlichen Vorbehalten gegenüber dem Heiratsvermittlungsgewerbe besonderen Nachdruck zu verleihen. Seit der Schaffung der Norm haben sich jedoch sowohl in tatsächlicher Hinsicht als auch im Hinblick auf die ethische Bewertung der zugrundeliegenden Sachverhalte wesentliche Änderungen ergeben. In tatsächlicher Hinsicht hat sich aus dem ehemals exklusiven Ehevermittlungsgeschäft ein größtenteils virtuelles Partnervermittlungsgeschäft entwickelt, das wirtschaftlich besehen beachtliche Gewinne für sich verzeichnen kann. Zugleich wird die ehemals negative ethische Bewertung der Ehe- und Partnervermittlung heute ganz überwiegend als antiquiert angesehen. Gleichwohl ist der deutsche Gesetzgeber bislang untätig geblieben.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDas schweizerische Obligationenrecht (OR) hat ursprünglich ebenfalls die Klagbarkeit des Ehemaklerlohns ausgeschlossen. Zur Jahrtausendwende wurde die Ehe- und Partnervermittlung jedoch eingehend geregelt. Dem Vermittler wird nunmehr ein klagbarer Lohnanspruch eingeräumt; zudem wurden für den Kunden spezielle Verbraucherschutzbestimmungen geschaffen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Vorstoß des Schweizer Gesetzgebers führt zu der Überlegung, ob es nicht auch hierzulande einer Gesetzesreform bedarf. Konkret stellt sich die Frage, ob das geltende deutsche Recht noch geeignet ist, die im Bereich der Partnervermittlung auftretenden Interessenkonflikte sachgemäß zu lösen oder ob es der Schaffung eines gesetzlichen Sonderrechts zur Partnervermittlung nach dem Vorbild des schweizerischen Rechts nebst Aufhebung des § 656 BGB bedarf.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719736713546,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719736746314,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-85-8.jpg?v=1767644629"},{"product_id":"saskia-kirchgessner-abwehr-und-ausgleich-von-eigentumsstorungen-unter-nachbarn","title":"Saskia Kirchgeßner: Abwehr und Ausgleich von Eigentumsstörungen unter Nachbarn","description":"\u003cp\u003eIm französischen Code civil fehlt es an einem geschriebenen Abwehr- und Unterlassungsanspruch aus dem Eigentum. Richterrechtlich wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Art. 1240 Cc, der deliktsrechtlichen Generalklausel, ein negatorischer Anspruch entwickelt. Dank Grundsatzurteilen in den 1970er Jahren stellt dies ein eigenständiges, zumindest ansatzweise subsumtionsfähiges principe dar, das durch die bevorstehende Schuldrechtsreform möglicherweise nachkodifiziert werden soll. § 1004 BGB hingegen, der gemeinhin als die Kodifikation der actio negatoria gehandelt wird, verliert durch richterrechtliche Ausdehnung seine herkömmlichen Konturen. Abgrenzungen zu § 823 und § 906 BGB werden zunehmend eingeebnet. Ungeklärt ist die zutreffende systematische Verortung zwischen Schuld- und Sachenrecht sowohl der französischen als auch der deutschen Ansprüche.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit geht schwerpunktmäßig dem deutsch-französischen Rechtsvergleich nach und analysiert am Beispiel des Nachbarrechts, auch anhand der Kodifikations- und Rezeptionsgeschichten, wie weit negatorischer und kompensatorischer Eigentumsschutz in beiden Rechtsordnungen reichen, und aufgrund welcher abstrakter Kriterien – Aktiv- und Passivlegitimation, Anspruchsinhalt, Wirkungen der Rechtsnachfolge – beurteilt werden kann, ob ein Anspruch dinglich oder obligatorisch ist.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAus dem Inhalt: Einleitung und Methode (1. Teil). Abwehr- und Ausgleichsansprüche unter Nachbarn nach §§ 1004, 906 Abs. 2 S. 2 BGB und Artt. 544, 1240 Cc im Vergleich (2. Teil). Von der römischen actio negatoria zu § 1004 BGB, zur action négatoire und zur théorie des troubles anormaux de voisingae gem. Artt. 544, 1240 Cc (3. Teil). Zwei ausgewählte Sonderprobleme: Prävention durch vorbeugende Unterlassungsansprüche sowie sogenannte ideelle Immissionen (4. Teil). Thesenartige Zusammenfassung und Schlussbetrachtung (5. Teil).\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719738319178,"sku":null,"price":59.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719738351946,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-80-3.jpg?v=1767644632"},{"product_id":"alexandra-katharina-vielberg-europaisierung-nationaler-mahnverfahren","title":"Alexandra Katharina Vielberg: Europäisierung nationaler Mahnverfahren","description":"\u003cp\u003eIn den letzten Jahren wurde in mehreren Vorabentscheidungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof deutlich, dass europäisches Recht in nationalen Mahnverfahren mittlerweile auch ohne eine umfassende Rechtssetzungskompetenz der Union im Zivilverfahrensrecht eine entscheidende Rolle spielt. Die fortschreitende europäische Integration stellt die mitgliedstaatlichen Gesetzgeber damit vor die erhebliche Herausforderung, historisch gewachsenes Recht und europäische Vorgaben zu einem harmonischen Gefüge zu verbinden.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIn der vorliegenden Arbeit werden das deutsche und das spanische Mahnverfahren als Beispiele für die reglungstechnischen Grundtypen eines Mahnverfahrens rechtsvergleichend dargestellt. Dabei wird analysiert, inwieweit und auf welche Art und Weise das nationale Mahnverfahrensrecht zum einen aus dem Blickwinkel des Verbraucherschutzrechts als Schutz des Schuldners in bzw. vor Mahnverfahren, zum anderen aus Unternehmersicht als Schutz der Gläubigerinteressen durch ein Mahnverfahren mittels europarechtlicher Vorgaben determiniert ist und inwieweit ebendiese mit Zweck und Struktur der Verfahrenstypen in Einklang zu bringen sind. Zentraler Untersuchungsgegenstand ist mithin, in welchem Maße es gelingt, die gegenläufigen Interessen − Verwirklichung europarechtlicher Zielsetzungen versus Funktionsfähigkeit und Kohärenz nationaler Verfahrensrechte − angemessen auszutarieren. So werden insbesondere verbleibende Spielräume des nationalen Gesetzgebers aufgezeigt und Lösungsvorschläge zur Europarechtskonformität nationaler Mahnverfahren unterbreitet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719739367754,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719739400522,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-77-3.jpg?v=1767644635"},{"product_id":"martin-zwickel-marianne-cottin-frederique-ferrand-hrsg-die-prozessuale-modernisierung-der-ziviljustiz-in-deutschland-und-frankreich-la-modernisation-processuelle-de-la-justice-civile-en-france-et-en-allemagne","title":"Martin Zwickel\/Marianne Cottin\/Frédérique Ferrand (Hrsg.): Die prozessuale Modernisierung der Ziviljustiz in Deutschland und Frankreich \/ La modernisation processuelle de la justice civile en France et en Allemagne","description":"\u003cp\u003eÜberlegungen zur Modernisierung des Zivilprozessrechts sind immer wieder an der Tagesordnung. Dennoch schreiten Reformbemühungen oft nur langsam voran. Der vorliegende Band versteht sich als kleiner Beitrag zu diesen umfassenden Reformen. Vielfach werden Reformvorschläge zudem ohne ausreichende Klärung der Reformherausforderungen und der Reformgrundlagen sowie ohne Berücksichtigung rechtsvergleichender Bezüge platziert. Durch die Dokumentation der Vorträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen des deutsch-französischen Forschungsateliers zur prozessualen Modernisierung der Ziviljustiz in Erlangen im März 2015 versteht sich das Werk zudem als Unterstützung der derzeit laufenden Reformprozesse in Deutschland und Frankreich.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719769841994,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719769874762,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-37-7.jpg?v=1767644693"},{"product_id":"tobias-bunten-das-recht-der-willensmangel-im-europaischen-wandel","title":"Tobias Bünten: Das Recht der Willensmängel im europäischen Wandel","description":"\u003cp\u003eIm Oktober 2011 wurde der Vorschlag über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht (GEK) veröffentlicht. Auf Grund der fortwährenden Internationalisierung kommt die Rechtswissenschaft nicht umhin, sich vertieft auch der Untersuchung ausländischer Rechtsordnungen zu widmen. Unter diesem Blickwinkel ist der spanische Entwurf für eine Reform des Código Civil im Bereich des Schuld- und Vertragsrechts (Propuesta de Modernización del Código Civil en materia de Obligaciones y Contratos - PMCC) von Januar 2009 besonders interessant. Sein Ziel ist es, das spanische Recht soweit wie möglich an die übrigen europäischen Rechtsordnungen und die internationalen Regelwerke anzupassen, ohne jedoch die romanische Tradition des Código Civil vollends aufzugeben.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDas Recht der Willensmängel als wichtige Domäne des Zivilrechts ist von der Harmonisierung durch europäische Richtlinien bisher ausgenommen worden. Demgegenüber bildet es sowohl im GEK und seinen Vorgängernormen als auch im PMCC einen essentiellen Bestandteil. Die Arbeit soll einen Vergleich des Rechts der Willensmängel und der Anfechtung bzw. Nichtigkeit im GEK und im spanischen Recht vor und nach der Reform vornehmen und die Frage behandeln, inwieweit in diesem Rechtsbereich eine Europäisierung auch auf nationaler Ebene stattfinden kann und sollte. Darüber hinaus wird untersucht, ob der anvisierten Reform in Spanien auf dem Gebiet des Willensmängelrechts Beispielcharakter für Reformbestrebungen anderer Mitgliedstaaten zukommen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAus dem Inhalt: Erster Teil: Das Gemeinsame Europäische Kaufrecht und der spanische Reformvorschlag; Zweiter Teil: § 3 Grundfragen und Entwicklung des Rechts der Willensmängel, § 4 Die Anfechtung im Gemeinsamen Europäischen Kaufrecht, § 5 Die relative Nichtigkeit wegen Einigungsmängeln im Código Civil, § 6 Irrtum, § 7 Arglist, § 8 Drohung, § 9 Unfaire Ausnutzung, § 10 Unzulässige Beeinflussung durch Dritte, § 11 Gemeinsame Bestimmungen zu allen Tatbeständen; Dritter Teil: Abschließende Bewertung.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719769973066,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770005834,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-27-8.jpg?v=1767644693"},{"product_id":"martin-blum-das-gemeinsame-europaische-kaufrecht-als-wesentlicher-zwischenschritt-zu-einem-kodifizierten-europaischen-vertragsrecht","title":"Martin Blüm: Das Gemeinsame Europäische Kaufrecht als wesentlicher Zwischenschritt zu einem kodifizierten Europäischen Vertragsrecht?","description":"\u003cp\u003eDie Vorarbeiten zur Vereinheitlichung des Europäischen Vertragsrechts schreiten voran. Nach den wissenschaftlichen Vorarbeiten in Gestalt der Principles of European Contract Law (PECL) sowie dem Draft Common Frame of Reference (DCFR) hat die Europäische Kommission am 11. Oktober 2011 einen Vorschlag für eine Verordnung über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht (GEKR-VO) veröffentlicht. Das Europäische Parlament hat im Februar 2014 dem Vorschlag grundsätzlich zugestimmt. Auch wenn sich nach der Neuwahl des Europäischen Parlaments die weitere Entwicklung des Projekts schwer vorhersagen lässt, bleibt es aus wissenschaftlicher Sicht eine spannende Frage, inwieweit die GEKR-VO einen wesentlichen, vielleicht sogar bahnbrechenden Zwischenschritt zu einem kodifizierten Europäischen Vertragsrecht darstellt.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob der von der Europäischen Kommission gewählte Art. 114 AEUV eine hinreichende Rechtsgrundlage für die GEKR-VO darstellt. Im Anschluss hieran untersucht die Arbeit ausgewählte Regelungsbereiche der GEKR-VO im Hinblick auf Gemeinsamkeiten mit der deutschen Rechtslage, den PECL sowie dem DCFR, und prüft inwieweit die GEKR-VO neue Maßstäbe setzt und wie diese zu der bestehenden Rechtslage in Deutschland zu bewerten sind. Schließlich widmet sich die Arbeit der Frage, inwieweit die GEKR-VO eine Grundlage für ein kodifiziertes Europäisches Vertragsrecht darstellt. Hierbei wird neben der Darlegung der Idee und des Konzepts eines solchen Vertragsrechts die GEKR-VO im Hinblick auf deren sachlichen und persönlichen Anwendungsbereich untersucht und gezeigt, wie sich das Gesamtkonzept der GEKR-VO auf die weitere Entwicklung des Europäischen Vertragsrechts auswirken kann.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770136906,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770169674,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-26-1.jpg?v=1767644694"},{"product_id":"martin-zwickel-marianne-cottin-frederique-ferrand-hrsg-die-organisatorische-modernisierung-der-ziviljustiz-in-deutschland-und-frankreich-la-modernisation-organisationnelle-de-la-justice-civile-en-france-et-en-allemagne","title":"Martin Zwickel\/Marianne Cottin\/Frédérique Ferrand (Hrsg.): Die organisatorische Modernisierung der Ziviljustiz in Deutschland und Frankreich \/ La modernisation organisationnelle de la justice civile en France et en Allemagne","description":"\u003cp\u003eDie Organisation der Ziviljustiz unterliegt ständigen Reformbestrebungen. Weder in Deutschland noch in Frankreich ist aber eindeutig geklärt, welchen Herausforderungen sich Justizreformen zu stellen haben, welche Grenzen Reformbemühungen einhalten müssen und welche Reformansätze vielversprechend sind.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDiese Fragen wurden in einem gemeinsamen deutsch-französischen Forschungsatelier der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Université Jean Monnet Saint-Etienne und der Université Jean Moulin Lyon 3 behandelt. Die rechtsvergleichenden Vorträge, die Arbeitsergebnisse der Kleingruppen und die Ergebnisse des Forschungsateliers sind in diesem Tagungsband dokumentiert. Gerichtsverfassungsrechtliche Reformvorschläge werden zusammengetragen und von den Herausgebern bewertet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770202442,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770235210,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-23-0.jpg?v=1767644695"},{"product_id":"katrin-blendel-die-ausnahme-des-hauptvertragsgegenstands-und-der-angemessenheit-von-preis-und-leistung-von-der-inhaltskontrolle","title":"Katrin Blendel: Die Ausnahme des Hauptvertragsgegenstands und der Angemessenheit von Preis und Leistung von der Inhaltskontrolle","description":"","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770300746,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770333514,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-16-2.jpg?v=1767644696"},{"product_id":"martin-zwickel-romain-montagnon-hrsg-die-burgernahe-ziviljustiz-in-deutschland-und-frankreich-la-justice-civile-de-proximite-en-france-et-en-allemagne","title":"Martin Zwickel\/Romain Montagnon (Hrsg.): Die bürgernahe Ziviljustiz in Deutschland und Frankreich \/ La justice civile de proximité en France et en Allemagne","description":"\u003cp\u003eDie Justizsysteme Deutschlands und Frankreichs befinden sich schon seit Jahrzehnten in einem ständigen Reformprozess. Ein wichtiges Reformanliegen ist die Realisierung von Bürgernähe der Justiz. Das Thema Bürgernähe der Ziviljustiz bildete den Gegenstand eines deutsch-französischen Forschungsateliers der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Université Jean Monnet Saint-Etienne. Deutschen und französischen Studierenden, Doktoranden, Post-Doktoranden und Professoren ist es in gemeinsamer rechtsvergleichender Arbeit gelungen, die Konturen eines Gesamtmodells \"der bürgernahen Ziviljustiz\" abzustecken. Anliegen des Werkes ist es, den Begriff der Bürgernähe für die Ziviljustiz zu definieren sowie die entscheidenden strukturellen und prozessualen Innovationen der Bürgernahen Ziviljustiz in ihrem Zusammenhang vorzustellen. Alle Vorträge, die Arbeitsergebnisse der Kleingruppen und die Ergebnisse des Forschungsateliers sind in diesem Tagungsband dokumentiert. Reformvorschläge für größere Bürgernähe der Justiz werden zusammengetragen und ausführlich bewertet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770399050,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770431818,"sku":null,"price":24.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-281-6.jpg?v=1767644697"},{"product_id":"michael-kawik-wirkungsschwachen-des-schenkungsvertrags-nach-deutschem-und-polnischem-recht","title":"Michael Kawik: Wirkungsschwächen des Schenkungsvertrags nach deutschem und polnischem Recht","description":"\u003cp\u003eDie Schenkung als unentgeltliche Verschiebung von Vermögenswerten wirft besondere Fragen im Hinblick auf die Haftung und die vertragliche Bindung des unentgeltlich Leistenden auf und wird sowohl vom deutschen als auch polnischen Gesetzgeber mit besonderem Misstrauen betrachtet. Einer Leistung ohne Gegenleistung wird insbesondere in einer marktwirtschaftlichen Rechtsordnung Argwohn entgegengesetzt. Daher gilt in beiden Rechtsordnungen der Grundsatz, dass die Stellung des unentgeltlichen Erwerbers deutlich weniger geschützt ist als die des entgeltlichen Erwerbers. Dies hat zur Folge, dass etwa im Falle der Kollision der Interessen des Schenkers und des Beschenkten, die Interessen des Schenkers vorgehen. Doch damit nicht genug, das Misstrauen des jeweiligen Gesetzgebers führt auch dazu, dass die Stellung des Beschenkten auch gegenüber Dritten geschwächt ist. Insoweit kann in beiden Rechtsordnungen von Wirkungsschwächen der Schenkung gesprochen werden, die dazu führen können, dass der Beschenkte entgegen dem ursprünglichen Willen der Vertragsparteien das Geschenk nicht erhält oder aber verpflichtet wird, das Geschenk selbst, dessen Teile oder den Wert des Geschenks an den Schenker bzw. auch an Dritte herauszugeben, sodass das Erfüllungsinteresse des Beschenkten hinter den Interessen anderer zurücktritt. Diese Problematik wird rechtsvergleichend untersucht und ist schon deswegen besonders interessant, weil beide Rechtsordnungen den sozialen Konflikt zwischen dem Schutz der Interessen des Schenkers und dessen Gläubiger auf der einen und der Interessen des Beschenkten auf der anderen Seite zu lösen haben. Hinzu kommt, dass beide Rechtsordnungen auf eine gemeinsame Geschichte zurückblicken. Diese gemeinsame Geschichte beschränkt sich dabei nicht nur auf die gemeinsamen Wurzeln des kontinentaleuropäischen Zivilrechts. Nach den polnischen Teilungen entfalteten die Rechtsordnungen der Teilungsmächte und damit auch deutsches Recht eine besondere Rolle für die Entstehung des modernen polnischen Rechts. Die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den jeweiligen Lösungsansätzen zur Wirkungsschwäche drängt sich daher geradezu auf.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770497354,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770530122,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-278-6.jpg?v=1767644697"},{"product_id":"eva-maria-henke-verwaltungssitzverlegung-von-gesellschaften-mit-beschrankter-haftung-aus-deutschland-und-sudafrika-und-deren-kollisionsrechtliche-folgen","title":"Eva-Maria Henke: Verwaltungssitzverlegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aus Deutschland und Südafrika und deren kollisionsrechtliche Folgen","description":"\u003cp\u003eIm Hinblick auf die andauernde Diskussion um den „Wettbewerb der Rechtsordnungen“ und angesichts bedeutender Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Südafrika untersucht die Verfasserin, unter welchen Voraussetzungen Gesellschaften mit beschränkter Haftung aus Deutschland bzw. Südafrika in den jeweils anderen Staat ziehen können und welches Sachrecht eingreift. Die Untersuchung fokussiert sich dabei auf die praxisrelevanten Felder der internationalen Zuständigkeit, der Anerkennung und Parteifähigkeit der Gesellschaft, der persönlichen Haftung von Gesellschaftern und Geschäftsführern und des Internationalen Insolvenzrechts im Fall der Verwaltungssitzverlegung und stellt die Rechtsfolgen der Gründungsanknüpfung im südafrikanischen denen der modifizierten Sitztheorie im deutschen Recht gegenüber. In der Folge erläutert die Autorin mit Hilfe des Referentenentwurfs für ein Internationales Gesellschaftsrecht, den aktuellen unionsrechtlichen Entwicklungen sowie einer detailierten Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der Gründungstheorie, dass die Einführung der Gründungsanknüpfung auch in Bezug zu Drittstaaten weiterhin sinnvoll wäre. Im Verlauf der Arbeit werden zudem die Gesellschaftsrechtsreformen in Deutschland und Südafrika und deren Zwecke untersucht, einzelne Qualifikations- und Auslegungsfragen insbesondere zu Haftungsfragen im Dunstkreis von EuGVVO, EuInsVO, Rom II-VO und nationalen Vorschriften erörtert sowie Rechtsentwicklungen auf nationaler und unionsrechtlicher Ebene genauer beleuchtet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770595658,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770628426,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-265-6.jpg?v=1767644698"},{"product_id":"linus-meyer-der-einfluss-technischer-vorschriften-und-regelwerke-auf-den-bauvertrag-im-englischen-franzosischen-und-deutschen-recht","title":"Linus Meyer: Der Einfluss technischer Vorschriften und Regelwerke auf den Bauvertrag im englischen, französischen und deutschen Recht","description":"\u003cp\u003eBei Verträgen über komplexe Dienstleistungen ist eine abschließende Bestimmung der Leistungspflichten im Vertrag selbst unwirtschaftlich, wenn nicht unmöglich. Musterbeispiel eines ausfüllungsbedürftigen Vertrags über eine komplexe Dienstleistung ist der Bauvertrag. Die Praxis behilft sich hier mit dem Rückgriff auf öffentlich-rechtliche und private technische Vorschriften. Von diesem Befund geht die Arbeit aus und stellt für das französische, englische und deutsche Recht die rechtlichen Grundlagen der Einwirkungen technischer Vorschriften auf den Vertragsinhalt dar. Die Regelwerke wirken sich mittels ganz verschiedener Mechanismen auf die Pflichten der Vertragsparteien aus. Die Vorschriften können unter anderem, was selten ist, Vertragsinhalt werden, indem sie etwa durch Musterverträge einbezogen werden. Vor allem werden in allen untersuchten Rechtsordnungen auf berufsangemessenes Verhalten des Dienstleisters bezogene Anforderungen mittels der Einbeziehung technischer Vorschriften und Regelwerke ausgefüllt. Aber auch indirekt, etwa indem sich Sachverständige an ihnen orientieren, wirken sich technische Vorschriften auf den Vertragsinhalt aus. Die Unterscheidung der Wirkungsmechanismen ist für diverse Rechtsfragen, angefangen von der Dispositivität der Einbeziehung über deren revisionsrechtliche Kontrolle bis hin zur Frage nach den für die Einbeziehung in grenzüberschreitenden Sachverhalten maßgeblichen Kollisionsregeln von Bedeutung.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719770956106,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719770988874,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-260-1.jpg?v=1767644699"},{"product_id":"dominik-schurmann-die-novellierung-der-pauschalreise-richtlinie-unter-berucksichtigung-des-deutschen-umsetzungsrechts","title":"Dominik Schürmann: Die Novellierung der Pauschalreise-Richtlinie unter Berücksichtigung des deutschen Umsetzungsrechts","description":"\u003cp\u003eDie Richtlinie des Rates über Pauschalreisen datiert vom 13.6.1990 und zählt damit zur früheren Generation der Verbraucherschutzrichtlinien, auch wenn der persönliche Anwendungsbereich nicht streng auf Verbraucher begrenzt ist. In Anbetracht des Entstehungsdatums überrascht es nicht, dass sich der supranationale Gesetzgeber mit dem Gedanken trägt, den Sekundärrechtsakt zu novellieren. Auslöser hierfür ist vor allem das veränderte Buchungsverhalten der Kunden. Während früher Veranstalter vorgefertigte Pauschalreisen in Katalogen bewarben und Kunden diese im stationären Reisebüro buchten, nutzen Letztere in immer stärkerem Maße das Internet. Die virtuellen Reiseportale bieten dabei eine unendliche Vielzahl von Einzelbausteinen, die der Kunde selbst „dynamisch verpacken“ kann. Vor diesem Hintergrund geht der Verfasser der Monographie unter anderem der Frage nach, ob das Prinzip der Mindestharmonisierung beim Nachfolgerechtsakt aufgegeben werden sollte. Ferner steht der sachliche Anwendungsbereich der Richtlinie im Fokus der Analyse. Dabei erörtert der Autor beispielsweise, ob der Geltungsbereich auf ein Bündel mehrerer Komponenten beschränkt bleiben sollte. Ebenso widmet sich der Verfasser der Ausgestaltung des persönlichen Schutzbereiches. Dies betrifft unter anderem die Konturierung des Verbraucherbegriffs. Einen Schwerpunkt bilden schließlich die Informationspflichten in den unterschiedlichen Stadien des Vertrags.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719771087178,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719771119946,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-239-7.jpg?v=1767644699"},{"product_id":"lars-konukiewitz-die-richterliche-und-die-einseitige-vertragsauflosung-wegen-nichterfullung-im-franzosischen-recht-und-die-aktuelle-reformdiskussion","title":"Lars Konukiewitz: Die richterliche und die einseitige Vertragsauflösung wegen Nichterfüllung im französischen Recht und die aktuelle Reformdiskussion","description":"\u003cp\u003eGemäß § 349 BGB kann der Gläubiger durch einseitige Erklärung gegenüber dem Schuldner vom Vertrag zurücktreten. Dem Code civil ist ein Rücktritt durch einseitige Erklärung fremd. Nach Art. 1184 Abs. 3 Code civil muss der Gläubiger den langsamen, umständlichen und kostenintensiven Weg über die Anrufung des Richters gehen. Die Nachteile der richterlichen Vertragsauflösung haben dazu geführt, dass sich die tatsächliche Rechtslage und das positive Recht auseinander entwickelt haben. In Frankreich ist die einseitige Gestaltungserklärung im Vordringen. Diese Tendenz hat sich durch die neuere Rechtsprechung des Kassationsgerichtshofs verstärkt. Da das reformbedürftige allgemeine Vertragsrecht seit 1804 keine grundlegende Reform erfahren hat, wird zurzeit lebhaft über eine Neustrukturierung diskutiert. Mittlerweile liegen drei Reformentwürfe vor. Alle Entwürfe sprechen sich für eine Vertragsauflösung wegen Nichterfüllung durch einseitige Gestaltungserklärung aus. Diese Entwicklung ist eine zentrale Neuerung. Sie ist im Rahmen der kontinentaleuropäischen Rechtsentwicklung zu sehen: Mag gegenwärtig eine Annäherung des Code civil an das BGB diskutiert werden, so ist umgekehrt der Einfluss des Code civil auf das BGB ebenfalls prägend gewesen. Trotz ihres Bekenntnisses zu einem allgemeinen Vertragsauflösungsrecht wegen Nichterfüllung lassen die Entwürfe eine einseitige Auflösung nur widerwillig zu. Sie haben es versäumt, sich von der traditionellen Vermittlerrolle des Richters zu lösen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719771185482,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719771218250,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-250-2.jpg?v=1767644700"},{"product_id":"lena-kunz-postmortale-privatautonomie-und-willensvollstreckung","title":"Lena Kunz: Postmortale Privatautonomie und Willensvollstreckung","description":"\u003cp\u003eDie Willensvollstreckung bietet Gewähr, dass unsere letzten Entscheidungen nach unserem Ableben umgesetzt werden. Vor allem im deutschen Recht kann der Erblasser mit Hilfe des Willensvollstreckers die Zeit nach seinem Tod besonders nachhaltig gestalten und seine lebzeitige Privatautonomie auf diese Weise über den Tod hinaus erweitern. Eine solche Einflussnahme post mortem ist aber keineswegs eine zeitlose Selbstverständlichkeit. Dies unterstreicht bereits die Rechtsvielfalt in den geltenden europäischen Erbrechten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit geht dem im deutsch-spanischen Rechtsvergleich nach und analysiert, wie weit die Verfügungsbeschränkung der Erben in den beiden Rechtsordnungen reicht, wenn der Erblasser einen Willensvollstrecker ernannt hat. Der Befund des Rechtsvergleichs führt schließlich zur zentralen Frage, warum ein Erblasser überhaupt auf sein Vermögen und damit mittelbar auf seine Erben Einfluss nehmen darf, wenn er verstorben ist. Die Arbeit zeigt, dass, anders als häufig angenommen, nicht das Eigentum die postmortale Gestaltungsmacht des Erblassers rechtfertigt. Entscheidend ist vielmehr, dass die Nachwelt auf die Verstorbenen in besonderem Maße Rücksicht nimmt und deshalb dem letzten Willen die Kraft verleiht, über den Tod hinaus zu wirken. Mit der Willensvollstreckung sichern Rechtsordnungen dies zusätzlich ab. Dass diese Rücksichtnahme nicht immer die gleiche Quelle hat, verdeutlicht der Rechtsvergleich mit dem kanonischen Recht des 13. Jahrhunderts. Während die Nachwelt heute den (säkularisierten) Wille des Einzelnen schützen will, stand zu jener Zeit die voluntas pia im Mittelpunkt. Schützenswert waren vor allem diejenigen letzten Entscheidungen, die fromm waren und deshalb auch der Nachwelt dienten. Die Arbeit will mit ihrem vertikal-horizontalen Rechtsvergleich einen Beitrag zur europäischen Diskussion um die Willensvollstreckung leisten.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAus dem Inhalt: Problemstellung und Methode (1. Teil). Die Willensvollstreckung als Untersuchungsgegenstand (2. Teil). Die geltendrechtlichen Grundlagen der Willensvollstreckung im spanischen und deutschen Recht (3. Teil). Rechtstraditionelle Grundlagen der Willensvollstreckung (4. Teil). Die postmortale Privatautonomie des Erblassers (5. Teil). Zusammenfassung und Schlussbetrachtung (6. Teil).\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eSpanische Fassung\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eLa ejecución de la última voluntad asegura que nuestras últimas decisiones se realizan después de nuestra muerte. El derecho alemán permite al testador controlar el futuro de su caudal, e indirectamente el de sus herederos, nombrando un ejecutor testamentario. De esa manera, el testador puede ampliar la autonomía de la voluntad que tiene durante su vida más allá de su muerte. Sin embargo, tal influencia post mortem no es evidente, ni en los derechos sucesorios vigentes en la Unión Europea, ni tampoco desde una perspectiva histórica.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eLa tesis doctoral explora esta diversidad jurídica y cultural comparando el derecho español con el derecho alemán. El análisis comparativo se centra, sobre todo, en las prohibiciones de disponer y enajenar en los dos ordenamientos jurídicos, poniendo el centro de atención, en relación al derecho español, en el régimen dispuesto en el Código civil, prescindiendo, en consecuencia, y por razones de espacio, de los derechos forales y especiales. En este sentido, el objeto principal de la obra consiste en determinar por qué razón el testador goza de tanto poder después de su muerte nombrando un ejecutor testamentario. La autora defiende, en contra de lo que se mantiene a menudo en la actualidad, que no es la propiedad lo que justifica el poder post mortem del testador, sino el respeto y la consideración de la posterioridad hacia los muertos, porque todo ser humano comparte el mismo destino ineludible, la muerte. La comparación histórica, en particular con el derecho canónico del siglo XIII, muestra que el respeto y la consideración no provienen de la misma fuente. Mientras hoy en día la posteridad aspira a proteger la voluntad (secularizada) del individuo, en el siglo XIII era la voluntas pia la que tenía influencia en este terreno jurídico. De hecho, a diferencia de la voluntad individualizada, la voluntas pia no sólo se centra en la finalidad pía de la última voluntad, sino también en la utilidad que tiene para la comunidad.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDel contenido (idioma de la obra: alemán): Problemstellung und Methode (1. Teil). Die Willensvollstreckung als Untersuchungsgegenstand (2. Teil). Die geltendrechtlichen Grundlagen der Willensvollstreckung im spanischen und deutschen Recht (3. Teil). Rechtstraditionelle Grundlagen der Willensvollstreckung (4. Teil). Die postmortale Privatautonomie des Erblassers (5. Teil). Zusammenfassung und Schlussbetrachtung (6. Teil).\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eEnglische Fassung\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eMost civil law countries are neither familiar with personal representatives or trustees nor with probate. Instead, the testator’s heirs own, administer, and distribute the estate by default and usually without any judicial interference. Only if the testator appoints a personal representative in her will, the estate is administered and distributed by a person other than an heir. In many civil law systems these administrators are called “executors of wills.” To guarantee that the executors can implement the testator’s will, the heirs usually are not unrestrictedly free to dispose of the estate although they still have title in it. Particularly German succession law enables testators to appoint powerful personal representatives, which allows testators to expand their lifelong private autonomy (Privatautonomie) beyond death. This is not just about the sociologically or historically connoted  dead hand control , as it is discussed in US-American legal scholarship. In fact, it is about a doctrinal move at a macro level which requires further explanation within presumably self-contained legal systems like codified private laws in continental law. In particular, the approach seeks to debunk the systematically unclear property\/succession interface in continental legal systems and it grapples with the nature of estate administration and distribution in European law.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eContinental European succession laws vary greatly as to the executor’s powers and consequently regarding to the scope of postmortal private autonomy that legal systems bestow on testators. The author explores this legal diversity by comparing current Spanish and German law and by eventually raising the question why a testator should be entitled to expand her lifelong private autonomy beyond her death. Most importantly, it is an expansion which is most often detrimental to the heirs. The author argues that, contrary to the widespread belief, the testator’s ownership (Eigentum) while still alive does not justify the enormous postmortal power granted to the testator in many continental legal systems. She suggests instead that the posterity’s mindfulness and respect for the death allow testators to have an ongoing impact on their estates although they have passed away. The author further argues that this mindfulness is not predicated on a timeless notion of a human being’s relationship with the community she lives in. A vertical comparison with the canon law in the thirteenth century shows that the voluntas pia  was once the linchpin of postmortal influence, while nowadays the (secularized) intentions of individualized decision-makers justify the power post mortem.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eFrom the contents (language of publication: German): Problemstellung und Methode (1. Teil). Die Willensvollstreckung als Untersuchungsgegenstand (2. Teil). Die geltendrechtlichen Grundlagen der Willensvollstreckung im spanischen und deutschen Recht (3. Teil). Rechtstraditionelle Grundlagen der Willensvollstreckung (4. Teil). Die postmortale Privatautonomie des Erblassers (5. Teil). Zusammenfassung und Schlussbetrachtung (6. Teil).\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719771251018,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719771283786,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-20-9.jpg?v=1767644701"},{"product_id":"guan-zheng-verhaltenspflichten-des-managements-der-zielgesellschaft-bei-feindlichen-ubernahmeangeboten","title":"Guan Zheng: Verhaltenspflichten des Managements der Zielgesellschaft bei feindlichen Übernahmeangeboten","description":"\u003cp\u003eHinsichtlich der Stellung der Zielverwaltung zur Übernahme lassen sich öffentliche Übernahmeangebote in freundliche und feindliche Angebote unterteilen. Von einem feindlichen Übernahmeangebot betroffen sind sowohl die Aktionäre der Zielgesellschaft als auch andere Bezugsgruppen, wie z. B. die Zielverwaltung, die Arbeitnehmer und die Allgemeinheit. Da die Mitglieder der Zielverwaltung im Falle einer erfolgten Übernahme mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Positionen verlieren werden, versuchen sie naturgemäß, die Übernahme zu vereiteln, obwohl die Übernahme sich nicht unbedingt nachteilig für die Aktionäre auswirkt. Als ökonomische Lösungsansätze für dieses Problem werden in der Prinzipal-Agenten-Theorie Informations-, Kontroll-, und Anreizsysteme vorgeschlagen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Vorgaben die Gesetze in Deutschland, den USA und China der Zielverwaltung in Bezug auf ihren Handlungsspielraum bei Abwehrmaßnahmen gegen ein feindliches Übernahmeangebot machen. Neben dieser Untersuchung wird auch überprüft, welche gesetzlichen Regelungen zur Vorbeugung gegen eigennütziges Verhalten der Zielverwaltung effizient sind. Anhand ökonomischer Lösungsansätze für das Prinzipal-Agenten-Problem werden die relevanten Regelungen in den drei Ländern rechtsökonomisch analysiert. Zunächst werden die verschiedenen Interessenlagen der Bezugsgruppen im Falle eines feindlichen Übernahmeangebots untersucht. Danach werden die ökonomischen Ansätze zur Lösung des Prinzipal-Agenten-Problems dargestellt. Anschließend werden die gesetzlichen Vorschriften mit Hilfe des ökonomischen Informations-, Kontroll-, und Anreizsystems analysiert. 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Wenn man an der romanistischen Vorstellung des Auftrags als absolut unentgeltlichen Vertrag festhält, die das deutsche Recht durchquert hat, kann die Antwort negativ sein. Die Regelung des Auftrags als typischen Vertrag aufrechtzuerhalten hat heute nur aus französischer und italienischer Sicht Sinn, wonach sich der Auftrag durch seinen konkreten Gegenstand unterscheidet: Die Tätigung von Rechtshandlungen. Man muss sich aber fragen, ob die Besonderheiten der soeben erwähnten Dienstleistung das Bestehen eines typischen Vertrags wirklich rechtfertigen können oder ob es nicht an der Zeit ist, aus der locatio operis einen Vertrag zu machen, der bis auf einige konkrete und begrenzte Ausnahmen für besondere Dienstleistungen, jede Art von Dienstleistung (d.h. materielle, rechtliche, intellektuelle) zum Gegenstand haben kann. Unter diese Ausnahmen könnte die Vermittlung fallen, angesichts der Tatsache, dass der Makler im Unterschied zu anderen Dienstverträgen das Risiko für die geleistete Tätigkeit übernimmt, sein Vergütungsanspruch erst mit Geschäftsabschluss entsteht und er zumindest grundsätzlich keine Pflicht zum Tätigwerden hat.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719771447626,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719771480394,"sku":null,"price":24.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-214-4.jpg?v=1767644702"},{"product_id":"ewa-harlacz-die-bedeutung-allgemeiner-geschaftsbedingungen-im-handelsverkehr-zwischen-deutschland-und-polen-nach-dem-beitritt-polens-zur-europaischen-union","title":"Ewa Harlacz: Die Bedeutung Allgemeiner Geschäftsbedingungen im Handelsverkehr zwischen Deutschland und Polen nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union","description":"Dr. Ewa Harłacz LL.M.\n\nDie Bedeutung Allgemeiner Geschäftsbedingungen im Handelsverkehr zwischen Deutschland und Polen nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union\n\nUmschlag\n\nWelche Bedeutung haben Allgemeine Geschäftsbedingungen im internationalen Handelsverkehr, vor allem in der Europäischen Union und hier in Deutschland und Polen ?\n\nDas Buch stellt die sowohl aus wissenschaftlicher wie auch aus praktischer Sicht wichtige Thematik der Allgemeinen Geschäftbedingungen bei grenzüberschreitenden Verträgen dar, insbesondere im Handelsverkehr zwischen Deutschland und Polen. Polen ist erst seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. In den wenigen Jahren wurde Polen einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, was nicht nur auf historische oder geographische Bezüge zurückzuführen ist, sondern vor allem die rasch wachsende Dynamik der Wirtschaft Polens und des Außenhandels zwischen den Ländern. Die Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist in Deutschland alltägliches, juristisches Handwerk. In Anbetracht der vergleichsweise jungen geschichtlichen Entwicklung eines modernen Handels- und Wirtschaftsrechts in Polen, vor allem der Rezeption der europarechtlichen Vorschriften, ist es von besonderer Bedeutung, das Rechtsverständnis bei Kaufleuten und Unternehmen in beiden Ländern für die unterschiedlichen Auffassungen bei der Vereinbarung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen und ihrer Anwendung in der Praxis zu vertiefen und damit den Weg für ein besseres Verständnis zu bereiten.\n\nKurzbeschreibung\n\nGegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein Rechtsvergleich des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Deutschland und in Polen. Bearbeitet werden Fragen der europäischen Zivilrechtsharmonisierung im Bereich des Verbraucherschutzes, ein Vergleich des deutschen und des polnischen Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Geltung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen im grenzüberschreitenden Handelsverkehr sowie in die Auswirkungen des UN-Kaufrechts, welches in beiden Ländern Teil des nationalen Rechts ist.\n\n„Eine beachtliche wissenschaftliche Leistung“ (Prof. Looschelders, Universität Düsseldorf).\n\nAutorenangaben\n\nEwa Harlacz, Jahrgang 1974, studierte an der Universität Breslau Jura (Abschluss Magister). Anschließend absolvierte sie ein Studium des „Deutschen Rechts für ausländische Juristen“ an der Universität Düsseldorf (Abschluss LL.M.). Während des Studiums arbeitete sie in der international bekannten Anwaltssozietät Hoffman Liebs Fritsch \u0026amp; Partner, Düsseldorf.\n\nEs folgte eine Tätigkeit für das Bundesumweltministerium und anschließend als Resident Twinning Advisor der Europäischen Kommission über Fragen der Umsetzung von europarechtlichen Vorschriften in Malta. 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Das tatsächliche Funktionieren des Binnenmarktes hängt aber auch vom Marktverhalten der anbietenden Unternehmer ab. Die Rechtszersplitterung hat dazu geführt, dass viele Einzelhändler nur in ihrem Land agieren. So hat sich die Kommission als Ziel die „Verwirklichung eines echten Binnenmarktes für den Verbraucher mit einem möglichst ausgewogenen Verhältnis zwischen einem hohen Verbraucherschutzniveau und wettbewerbsfähigen Unternehmen“ gesetzt. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie eine effektive Ausgestaltung der Widerrufsrechte zur Erreichung eines hohen Verbraucherschutzniveaus im Binnenmarkt möglich ist, ohne die Unternehmen dadurch unangemessen hohen Hürden auszusetzen. Neben dieser effektiven Ausgestaltung sind außerdem die Kosten, die durch das Widerrufsrecht entstehen, ein wichtiger Faktor für beide Seiten. Deshalb wird überprüft, ob das Widerrufsrecht auch effizient ist. Untersuchungsgegenstand sind die Widerrufsrechte der Haustürwiderrufs- und der Fernabsatzrichtlinie, deren Umsetzung in Deutschland und England beispielhaft dargestellt wird. Damit wird ein Vergleich zwischen den zwei großen Rechtsfamilien des Civil Law und Common Law gezogen. Es wird aufgezeigt, wie zwei Mitgliedstaaten aus einer ganz unterschiedlichen Rechtstradition die Vorgaben der Europäischen Union in ihr Rechtssystem integrieren. Zunächst werden die Faktoren für einen effektiven Verbraucherschutz erarbeitet. Es folgt die Darstellung der Idee des effizienten Binnenmarktes als eines übergeordneten wirtschaftstheoretischen Ziels. Im Anschluss werden die nationalen Umsetzungen rechtsvergleichend analysiert im Hinblick auf die Fragen, ob die ermittelten Ziele effektiv erfüllt werden und der Binnenmarkt gleichzeitig effizient ist. 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Sie stellen Diskriminierungsverbote aufgrund von Geschlecht sowie Rasse und ethnischer Herkunft auf. Unter Zugrundelegung dieses unionsrechtlichen Rahmens und unter Berücksichtigung der jeweiligen verfassungsrechtlichen Grundlagen stellt das Buch eine vergleichende Analyse der bestehenden deutschen und italienischen Diskriminierungsschutzbestimmungen in Theorie und Praxis an. 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