{"title":"Studien zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht","description":"","products":[{"product_id":"arne-kaptain-eine-rechtsaktubergreifende-untersuchung-der-ausweichklauseln-im-europaischen-und-staatsvertraglichen-internationalen-familien-und-erbrecht","title":"Arne Kaptain: Eine rechtsaktübergreifende Untersuchung der Ausweichklauseln im europäischen und staatsvertraglichen Internationalen Familien- und Erbrecht","description":"\u003cp\u003eKollisionsrechtlichen Ausweichklauseln liegt grundsätzlich der Gedanke zugrunde, von der objektiven Regelanknüpfung in bestimmten Ausnahmekonstellationen abweichen zu können. Durch diese Möglichkeit des Abweichens von der Regelanknüpfung soll sichergestellt werden, dass auch in atypischen Konstellationen Einzelfallgerechtigkeit erzielt werden kann. Damit bewegen sich kollisionsrechtliche Ausweichklauseln maßgeblich in dem sensiblen Spannungsfeld zwischen den Postulaten der Einzelfallgerechtigkeit und der durch die objektive Regelanknüpfung vermittelten Rechtssicherheit.\u003cbr\u003e\nGerade im Zusammenhang mit einer zunehmenden Vereinheitlichung des Kollisionsrechts haben sich Ausweichklauseln mittlerweile zu einem gängigen und weit verbreiteten kollisionsrechtlichen Instrument entwickelt. Dennoch ist auch heute noch vieles im Zusammenhang mit der kollisionsrechtlichen Ausweichklausel ungeklärt. Dies betrifft insbesondere auch die Frage, ob Ausweichklauseln zur Verwirklichung einer an materiell-rechtlichen Interessen orientierten Einzelfallgerechtigkeit eingesetzt werden sollten.Der Verfasser untersucht rechtsaktübergreifend die Ausweichklauseln des europäischen und staatvertraglichen Kollisionsrechts in den Bereichen des Internationalen Familien- und Erbrechts. Vertiefend betrachtet werden insbesondere die Regelungen des Art. 26 Abs. 3 EuGüVO, Art. 5 HUP, Art. 15 Abs. 2 KSÜ sowie Art. 21 Abs. 2 EuErbVO. Dabei erfolgt jeweils eine kritische Auseinandersetzung, die, sofern angezeigt, in einem eigenen Entwurf des Verfassers de lege ferenda mündet. Die Arbeit soll damit einen Beitrag zum Umgang mit gegenwärtigen aber auch zur zukünftigen Entwicklung von kollisionsrechtlichen Ausweichklauseln liefern.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Hardcover","offer_id":53719703355722,"sku":null,"price":74.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719703388490,"sku":null,"price":69.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-42-8.jpg?v=1767644585"},{"product_id":"jan-busse-die-modernisierung-des-vertragsgerichtsstandes-in-der-zpo","title":"Jan Busse: Die Modernisierung des Vertragsgerichtsstandes in der ZPO","description":"\u003cp\u003eDer Gerichtsstand des Erfüllungsortes in § 29 Abs. 1 ZPO existiert in seiner heutigen Form unverändert seit der Einführung der ZPO im Jahr 1877. Die gesellschaftlichen und rechtlichen Umstände haben sich seit dieser Zeit massiv geändert. Der Erfüllungsort wird seit jeher anhand eines Rückgriffs auf den Leistungsort des materiellen Rechts bestimmt. Insofern besteht eine Identität zwischen dem materiellen Leistungs- und dem prozessualen Erfüllungsort. Dies führt in vielerlei Hinsicht zu Problemen und kann in Zeiten der Globalisierung aufgrund des grenzüberschreitenden Bezugs nicht immer eingehalten werden.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nDarüber hinaus weichen die prozessualen Schutzstandards zwischen reinen Inlands- und solchen Fällen mit grenzüberschreitendem Bezug deutlich voneinander ab. Ein Verbraucherschutzgerichtsstand kann dieses Problem lösen, es stellt sich jedoch die Frage, wie und in welcher Form dieser in das deutsche Prozessrecht inkorporiert werden kann. Weitere Bedenken ergeben sich mit Blick auf bereits existierende Gerichtsstandsnormen, die sich bislang verstreut in einzelnen Gesetzen finden.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nFür all diese Themen wird in dieser Arbeit ein Lösungsvorschlag unterbreitet. Hierbei steht ein neues, modernes System zum Vertragsgerichtsstand im Zentrum, welches den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden kann.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719703486794,"sku":null,"price":64.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719703519562,"sku":null,"price":59.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-41-1.jpg?v=1767644586"},{"product_id":"evelyne-freund-die-annexzustandigkeiten-fur-scheidungsfolgesachen-im-familienverfahrensrecht-der-europaischen-union","title":"Evelyne Freund: Die Annexzuständigkeiten für Scheidungsfolgesachen im Familienverfahrensrecht der Europäischen Union","description":"\u003cp\u003eZuständigkeitsbündelungen haben nicht nur in den nationalen Rechtsordnungen, sondern auch im Europäischen Zuständigkeitsrecht einen hohen Stellenwert. Hierzu zählen auf dem Gebiet des Europäischen Familienverfahrensrechts insbesondere die Annexzuständigkeiten für Scheidungsfolgesachen. Sie ermöglichen es, zusammenhängende Fragen einheitlich vor den Gerichten desselben Mitgliedstaates zu verhandeln. Dabei geht es um Streitigkeiten über die elterliche Sorge, den Unterhalt sowie das Güterrecht, welche im Zusammenhang mit einer Eheauflösung stehen.\u003cbr\u003e\n \u003cbr\u003e\nDiese Zuständigkeitsregelungen sind jedoch im Einzelnen unterschiedlich ausgestaltet. In der vorliegenden Arbeit werden sie verordnungsübergreifend miteinander verglichen und ihr wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. Dabei dient die Untersuchung zur Klärung der Frage, ob die Annexzuständigkeiten der Prozessökonomie einerseits und dem Gebot der prozessualen Waffengleichheit andererseits gerecht werden können. In dem Zusammenhang werden einleitend auch die unterschiedlichen Interessenlagen in den Ehe- und Folgeverfahren herausgearbeitet. Im Schwerpunkt wird der Anwendungsbereich der Annexzuständigkeiten in sachlicher und zeitlicher Hinsicht untersucht. Dabei geht die Arbeit auch darauf ein, ob die Annexzuständigkeiten auch auf gleichgeschlechtliche sowie außergerichtliche Eheauflösungen Anwendung finden. Näher beleuchtet werden zudem die vereinbarungsbedürftigen Annexzuständigkeiten. Es werden auch die Auswirkungen der Neufassung der Brüssel IIa-VO auf die Anwendung der Annexzuständigkeiten dargestellt. Anhand der gewonnen Erkenntnisse werden abschließend Reformvorschläge unterbreitet.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719703748938,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719703781706,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-37-4.jpg?v=1767644588"},{"product_id":"tomasz-krzysztof-klama-die-prozesskostenhilfe-im-grenzuberschreitenden-rechtsverkehr-der-zugang-zum-recht-fur-bedurftige-im-deutsch-polnischen-rechtsvergleich","title":"Tomasz Krzysztof Klama: Die Prozesskostenhilfe im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr. Der Zugang zum Recht für Bedürftige im deutsch-polnischen Rechtsvergleich","description":"\u003cp\u003eInsbesondere wirtschaftlich bedürftigen Parteien ist der Zugang zum gerichtlichen Rechtsschutz und damit zum Recht zu ermöglichen. Dieses rechtsstaatliche Grundanliegen untermauert Art. 47 Abs. 3 Grundrechte-Charta; der EGMR verweist in Zivilsachen auf die Verbürgung eines fairen Verfahrens durch Art. 6 Abs. 1 S. 1 EMRK, das BVerfG auf das Prinzip des sozialen Rechtsstaats (Art. 20 Abs. 1 GG) sowie den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG).\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eWährend solche menschenrechtlichen Vorgaben gleichermaßen den innerstaatlichen wie den internationalen Rechtsverkehr betreffen, beschränkt sich die Rechtssetzungskompetenz der EU im Bereich des Zivilverfahrensrechts im Wesentlichen auf Zivilsachen mit grenzüberschreitenden Bezügen. In Ausübung dieser Kompetenz kam es zum Erlass der Richtlinie 2003\/8\/EG vom 27.1.2003 zur Verbesserung des Zugangs zum Recht bei Streitsachen mit grenzüberschreitendem Bezug. Diese sog. PKH-RL spielt in der Praxis zwar längst eine nennenswerte Rolle, steht in gängigen Darstellungen zum Europäischen Zivilprozessrecht aber meist im Schatten der weitaus prominenteren Verordnungen zum Zuständigkeits-, Anerkennungs- und Rechtshilferecht. Und obwohl in der Frühzeit der internationalen justiziellen Zusammenarbeit gerade die internationalverfahrensrechtlichen Aspekte des damals sog. Armenrechts eine wichtige Rolle gespielt hatten, findet das daraus hervorgegangene Konventionsrecht heute leider meist noch wenig Beachtung.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit versteht sich als ein möglichst weitreichender Beitrag zu dieser Thematik und befasst sich insbesondere mit der PKH-RL und den dazugehörigen Umsetzungsgesetzen in Deutschland und Polen, aber auch mit den einschlägigen bi- und multilateralen Staatsverträgen in diesem Bereich, um die ihnen gebührende Aufmerksamkeit zu widmen und sie monographisch aufzuarbeiten. Zugleich soll mit dem deutsch-polnischen Rechtsvergleich ein Beitrag zur Rechtsvergleichung in diesem Verhältnis geleistet werden, der die juristischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Rechtsordnungen im Prozesskostenhilferecht hervorhebt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719704764746,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719704797514,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-31-2.jpg?v=1767644593"},{"product_id":"lara-henke-das-kindeswohl-im-privat-und-verfahrensrecht-nach-elterlicher-trennung-und-scheidung","title":"Lara Henke: Das Kindeswohl im Privat- und Verfahrensrecht nach elterlicher Trennung und Scheidung","description":"\u003cp\u003eDer Rechtsbegriff des Kindeswohls ist nicht nur im Recht der Bundesrepublik, sondern in ganz Europa als leitendes Prinzip allgegenwärtig. Er wird durch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, wie die fortschreitende Europäisierung, aber auch die zunehmende Anzahl von Trennungen und Scheidungen beeinflusst. Die vorliegende Arbeit analysiert den Rechtsbegriff des Kindeswohls in ausgewählten Bereichen, die nach einer elterlichen Trennung bzw. Scheidung relevant werden können.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eEs wird überprüft, inwieweit nicht nur nationale, sondern auch internationale Sachverhalte am Maßstab des Kindeswohls ausgerichtet sind und wie dieser Maßstab jeweils ausgestaltet ist. Die Autorin beleuchtet zunächst die verfassungsrechtlichen sowie europa- und völkerrechtlichen Vorgaben zum Kindeswohlbegriff und analysiert sodann den Kindeswohlbegriff in ausgewählten Bereichen des BGB, des FamFG sowie der Brüssel IIa-VO und der Brüssel IIb-VO.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eEs wird aufgezeigt, inwieweit sich für den Kindeswohlbegriff in den verschiedenen Kontexten ein gemeinsamer Kern herausarbeiten lässt und an welcher Stelle Divergenzen bestehen. Die Autorin unterbreitet Reformvorschläge und stellt Auslegungsgrundsätze vor, die im Sinne eines umfassenden Schutzes des Kindeswohls stehen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Arbeit versteht sich so als weiterer Beitrag im Rahmen des jahrzehntelangen Versuchs dem weiten Rechtsbegriff des Kindeswohls näher zu kommen und, sicherlich keine Definition, wohl aber einen Konkretisierungsrahmen für den Rechtsbegriff des Kindeswohls zu schaffen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719705354570,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719705387338,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-30-5.jpg?v=1767644595"},{"product_id":"leonie-holtkamp-die-gleichgeschlechtliche-ehe-im-internationalen-privat-und-verfahrensrecht","title":"Leonie Holtkamp: Die gleichgeschlechtliche Ehe im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht","description":"\u003cp\u003eDie Behandlung der gleichgeschlechtlichen Ehe im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht wirft sowohl im Bereich des autonomen Rechts als auch im Bereich der Europäischen Rechtsakte viele Fragen auf, deren Überprüfung sich die vorliegende Arbeit zur Aufgabe gemacht hat. In Deutschland ist die sog. „Ehe für alle“ im Oktober 2017 eingeführt worden, von dem Ehebegriff des autonomen Kollisionsrechts sind jedoch nur verschiedengeschlechtliche Paare erfasst. Gleichgeschlechtliche Ehen unterliegen nach Art. 17b Abs. 4 EGBGB der Grundsatzanknüpfung für Lebenspartnerschaften; eherechtliche Normen finden nur über Verweisungen Anwendung. Die Autorin beleuchtet zunächst die rechtshistorische Entwicklung der ehe- und partnerschaftsrechtlichen Regelungen und untersucht sodann, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es de lege lata noch zwischen den Eheformen gibt. Die Ergebnisse werden zum Anlass genommen, verschiedene Möglichkeiten einer einheitlichen Anknüpfung im Bereich des Eheschließungsstatuts und des allgemeinen Ehewirkungsstatuts zu diskutieren. Zudem wird sich für eine explizite Regelung der gleichgeschlechtlichen Ehe im FamFG ausgesprochen. Im Europäischen Kollisions- und Verfahrensrechts stellt sich das Problem, dass zwar immer mehr, jedoch noch lange nicht alle Staaten die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet haben. Die Autorin prüft, ob ein einheitlicher Ehebegriff in der EU gebildet werden kann und untersucht die Erfassung der gleichgeschlechtlichen Ehe in den eherelevanten Normen der Rom III-VO, Brüssel IIa-VO, EuGüVO\/EuPartVO, des HUP und der EuUntVO sowie der EuErbVO.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719706075466,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719706108234,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-26-8.jpg?v=1767644597"},{"product_id":"ciya-aslan-handel-mit-ethischen-produkten-im-anwendungsbereich-des-un-kaufrechts","title":"Ciya Aslan: Handel mit ethischen Produkten im Anwendungsbereich des UN-Kaufrechts","description":"\u003cp\u003eProdukte, die entlang ihrer Lieferkette fair produziert und mithin durch Unternehmen erworben als auch vertrieben werden, sind in aller Munde.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDabei stellt sich für die Unternehmen im Rahmen internationaler Geschäftsbeziehungen regelmäßig die Frage, inwieweit Konsequenzen drohen, wenn Produkte entgegen den vertraglich vereinbarten ethischen Anforderungen, wie zum Beispiel die Gewährleistung des Herstellungsprozesses unter fairen Arbeitsstandards, produziert werden. In diesem Zuge geht der Autor unter anderem auch der Frage nach, ob selbst bei fehlender ausdrücklicher Abrede über das Herstellungsverfahren stets gewisse ethische Mindeststandards zu erwarten sind.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDer Autor zeigt auf, dass das CISG dem Grunde nach dazu in der Lage ist, derartige Vertragsverletzungen zu sanktionieren. Indes wird auch deutlich, dass die Begründung eines entsprechenden Anspruches unter Rekurs auf Art. 35 CISG einen dornreichen Weg darstellt. Aus diesem Grund stellt der Autor einen alternativen Lösungsweg dar, der etwaige Hindernisse überwinden könnte.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719706304842,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719706337610,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-25-1.jpg?v=1767644597"},{"product_id":"ann-catherine-frensing-deutschmann-die-wirksamkeit-von-gerichtsstandsvereinbarungen-nach-der-brussel-ia-vo-und-die-absicherung-von-derogationsverboten-auf-der-zustandigkeits-sowie-anerkennungsebene","title":"Ann-Catherine Frensing-Deutschmann: Die Wirksamkeit von Gerichtsstandsvereinbarungen nach der Brüssel Ia-VO und die Absicherung von Derogationsverboten auf der Zuständigkeits- sowie Anerkennungsebene","description":"\u003cp\u003eGerichtsstandsvereinbarungen dienen in grenzüberschreitenden Sachverhalten der Vorhersehbarkeit im Prozess. Oftmals werden sie, lange bevor sich die Parteien gerichtlich auseinandersetzen, geschlossen. Relevanz kommt ihnen jedoch erst im Zeitpunkt der Klageerhebung zu. Die Verfasserin erläutert welche Folgen der Umzug einer der Parteien oder eine Rechtsänderung haben kann. Die Reform der Brüssel I-VO hat auch die Zuständigkeitsvereinbarungen betroffen. Der europäische Gesetzgeber unterstellt nun die materielle Gültigkeit von Prorogationsabreden laut Art. 25 Abs. 1 S. 1 aE Brüssel Ia-VO der lex fori prorogati. Damit hat er aber nicht nur Rechtssicherheit geschaffen, sondern auch neue Fragen hinsichtlich der Ermittlung des anwendbaren Rechts und der Reichweite der materiellen Gültigkeit aufgeworfen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eZudem untersucht die Verfasserin welche Beschränkungen es für Gerichtsstandsvereinbarungen innerhalb der Brüssel Ia-VO sowie außerhalb des Sekundärrechtsaktes gibt. Ebenfalls wird die Absicherung von Derogationsverboten, etwa durch die Anrufung von drittstaatlichen Gerichten, um die Schutzgerichtsstände der Brüssel Ia-VO zu umgehen, sowohl auf der Zuständigkeits- als auch auf der Anerkennungsebene beleuchtet. In der Arbeit werden Lösungen de lege ferenda aufgezeigt und Vorschläge gemacht, welche Regelungen bei einer Reform eingefügt werden sollten, um bestehenden Problemen zu begegnen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719707779402,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719707812170,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-21-3.jpg?v=1767644602"},{"product_id":"panagiotis-papadopoulos-das-internationale-zustandigkeitsrecht-bei-personlichkeitsrechtsverletzungen-im-internet-unter-dem-einfluss-von-geoblocking","title":"Panagiotis Papadopoulos: Das Internationale Zuständigkeitsrecht bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet unter dem Einfluss von Geoblocking","description":"\u003cp\u003ePersönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet sind im heutigen Zeitalter der Digitalisierung und Social Media an der Tagesordnung. Den zuständigkeitsrechtlichen Herausforderungen, die hieraus erwachsen, haben sich die europäischen Gerichte in der Vergangenheit bereits gestellt. Im Geltungsbereich der Brüssel Ia-VO entwickelte der Europäische Gerichtshof vor allen Dingen Grundsätze im Zusammenhang mit dem Gerichtsstand des Erfolgsortes nach Art. 7 Nr. 2 Brüssel Ia-VO. Die in dem Wege entstandene Mosaiktheorie sollte dem Opfer einer Ehrverletzung dazu verhelfen, seine Schadensersatzansprüche staatenorientiert durchzusetzen. Mit Blick auf negatorische Ansprüche schließt der Gerichtshof die Anwendbarkeit seiner Doktrin jedoch seit jeher aus. Der Autor zeigt mit seiner Arbeit insbesondere die Nutzungsmöglichkeiten der Geoblocking-Technologie im zuständigkeitsrechtlichen Kontext auf, mit welcher die Abrufbarkeit einzelner schädigender Inhalte territorial auf einzelne Mitgliedstaaten beschränkt werden kann. Vor dem Hintergrund spricht er sich letztlich für eine Reformierung der Grundsätze zur Erfolgsortzuständigkeit im Bereich der Online-Delikte aus und geht im Übrigen vertieft auf Fragen hinsichtlich Parallelverfahren und mehrfacher Anhängigkeit ein.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719710826826,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719710859594,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-19-0.jpg?v=1767644602"},{"product_id":"matthias-huhn-ad-hoc-publizitatshaftung-im-internationalen-privatrecht","title":"Matthias Huhn: Ad-hoc-Publizitätshaftung im Internationalen Privatrecht","description":"\u003cp\u003eUnter anderem ausgehend von der Entwicklung im europäischen Kartellrecht hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass zivilrechtliche Haftungsansprüche nicht nur den Ausgleich individueller Schäden zum Ziel haben, sondern auch als Regulierungsinstrument genutzt werden können („regulation through litigation“). In der Folge der Finanz- und Wirtschaftsskandale der letzten Jahrzehnte sind insofern auch zivilrechtliche Haftungsansprüche, die an die Verletzung von kapitalmarktrechtlichen Informationspflichten anknüpfen, insbesondere die Pflicht zur Veröffentlichung kursrelevanter Informationen (Ad-Hoc-Publizität), in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Aufgrund der zunehmenden Internationalisierung der Finanzmärkte stellt sich dabei auch immer wieder die Frage, welches Recht auf solche Haftungsansprüche anwendbar ist. Während das vereinheitlichte europäische Kollisionsrecht für den Bereich des Kartellrechts eine eigene Sonderkollisionsnorm bereithält, die den unterschiedlichen Interessen Rechnung trägt, fehlt es im Bereich des Kapitalmarktrechts an einer ausdrücklichen Regelung. In seiner Arbeit untersucht der Autor, ob das europäische Kollisionsrecht für den Bereich der Ad-hoc-Publizitätshaftung dennoch eine interessengerechte Lösung bereithält und zeigt Möglichkeiten auf, wie Anlegerschutz auf der einen und Schutz des Marktes auf der anderen Seite im Kollisionsrecht besser in Einklang gebracht werden könnten.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719717183818,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719717216586,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-13-8.jpg?v=1767644607"},{"product_id":"naemi-czempiel-die-zivilsache-im-europaischen-zivilverfahrensrecht","title":"Naemi Czempiel: Die Zivilsache im Europäischen Zivilverfahrensrecht","description":"\u003cp\u003eDer Begriff der „Zivil- und Handelssache“ bestimmt den Anwendungsbereich der meisten Rechtsakte, die auf dem Gebiet des Europäischen Zivilverfahrensrechts erlassen wurden. Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, unter welchen Voraussetzungen von einer „Zivilsache“ im Sinne des Europäischen Zivilverfahrensrechts ausgegangen werden kann. Dafür wird zunächst die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zur Auslegung dieses Begriffs eingehend analysiert. Dabei stellt sich heraus, dass es dem Europäischen Gerichtshof bisher nicht gelungen ist, dem Begriff scharfe Konturen zu verleihen. Für die EU-Verordnung Nr. 1215\/2012 (EuGVVO) wird anschließend ein verfahrensrechtliches Kriterium vorgestellt, das zur Einordnung einer Rechtssache als „Zivilsache“ herangezogen werden kann. Anhand unterschiedlicher Fallgestaltungen wird gezeigt, dass dieses Kriterium stringente Antworten auf die Einordnung einer Rechtssache als „Zivilsache“ geben kann. Abschließend untersucht die Arbeit, inwiefern sich dieses verfahrensrechtliche Kriterium auf den Begriff der „Zivilsache“ in den übrigen Verordnungen des Europäischen Zivilverfahrensrechts übertragen lässt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719723540810,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719723573578,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-06-0.jpg?v=1767644613"},{"product_id":"patricia-bernheim-bestimmung-und-reichweite-des-handlungsortes-im-europaischen-zivilverfahrens-und-kollisionsrecht-unter-einbeziehung-ausgewahlter-nationaler-rechtsordnungen","title":"Patricia Bernheim: Bestimmung und Reichweite des Handlungsortes im europäischen Zivilverfahrens- und Kollisionsrecht unter Einbeziehung ausgewählter nationaler Rechtsordnungen","description":"\u003cp\u003eDie Arbeit setzt sich mit der Bedeutung und Bestimmung des Handlungsortes im europäischen Zivilverfahrens- und Kollisionsrecht auseinander. Der bisher in der Literatur wenig untersuchte Handlungsort wird ausgiebig betrachtet und analysiert. Von wesentlicher Bedeutung ist der Handlungsort im europäischen Zivilverfahrensrecht. Der Handlungsort ist neben dem Erfolgsort der zentrale Anknüpfungspunkt beim Deliktsgerichtsstand in Art. 7 Nr. 2 Brüssel Ia-VO. Dem Kläger steht ein Wahlrecht zu. Er kann sowohl am Handlungs- als auch am Erfolgsort klagen. Im europäischen Kollisionsrecht hingegen ist der Handlungsort augenscheinlich bedeutungslos. Die allgemeine Kollisionsnorm der Rom II-VO knüpft an das Recht des Erfolgsortes an. Aber auch in der Rom II-VO ist der Handlungsort nicht vollkommen irrelevant. Durch die besonderen Kollisionsnormen, den Ausweichklauseln und Art. 17 Rom II-VO kann der Handlungsort auch dort eine Rolle spielen. Die Arbeit zeigt zunächst Grundvoraussetzungen auf, die stets beim Handlungsort erfüllt sein müssen. Schlagworte sind hier Handlungsbewusstsein, Kausalität und objektive Zurechnung. In einem zweiten Schritt setzt sich die Arbeit mit der bisher ergangenen EuGH-Rechtsprechung zum Handlungsort auseinander. In einem letzten Schritt beschäftigt sich die Arbeit mit weiteren allgemeinen Problematiken, die bisher noch nicht Gegenstand der EuGH-Rechtsprechung waren. Bei der gesamten Untersuchung werden stets ausgewählte nationale Rechtsordnungen miteinbezogen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719727604042,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719727636810,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-02-2.jpg?v=1767644616"},{"product_id":"jan-wissling-internationale-zustandigkeit-und-effizienz","title":"Jan Wißling: Internationale Zuständigkeit und Effizienz","description":"\u003cp\u003eMit der Brüssel Ia-Verordnung hat der europäische Gesetzgeber das Internationale Zuständigkeitsrecht novelliert. Nachdem sich das reformierte Zuständigkeitsregime eines großen Zuspruchs in Rechtswissenschaft und Praxis erfreuen durfte, stellt sich die Frage, ob auch aus Perspektive der ökonomischen Analyse des Rechts die Regelungen der Brüssel Ia-Verordnung im Sinne des allokativen Effizienzkriteriums optimal ausgestaltet sind. Anhand des deskriptiven Verhaltensmodells und des normativen Bewertungsmodells betrachtet Jan Wißling zentrale Zuständigkeitsnormen der Brüssel Ia-Verordnung aus einem neuen Blickwinkel. Unter Berücksichtigung des behavioral law and economics-Ansatzes wird ein ökonomisches Untersuchungsprogramm entwickelt und das Zuständigkeitsregime daran gemessen. So entsteht ein Beitrag zum besseren Verständnis der lex lata und zugleich ein Maßstab sowohl zur Kritik als auch zur Entwicklung von Vorschlägen de lege ferenda im Internationalen Zuständigkeitsrecht.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719729111370,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719729144138,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-00-8.jpg?v=1767644616"},{"product_id":"alexander-grimm-der-auslandsbezug-im-internationalen-privat-und-zivilverfahrensrecht","title":"Alexander Grimm: Der Auslandsbezug im Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht","description":"\u003cp\u003eDer Begriff des Auslandssachverhalts oder des grenzüberschreitenden Bezuges kann neben seiner Bedeutung für die Umschreibung einer Rechtsmaterie (wie des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts) auch eine normative Abgrenzungsfunktion erfüllen. Insoweit Rechtsakte aber weder ausdrücklich vorgeben, ob sie einen Auslandssachverhalt verlangen, noch eine eindeutige Definition vorsehen, stellen sich erhebliche Rechtsanwendungsprobleme. Dies gilt umso mehr als der Rechtsanwender die in einer globalisierten Welt vielfältig vorkommenden faktischen von den normativ relevanten Auslandsbezügen trennen muss. Man denke beispielsweise an die Frage, ob die Parteien auch bei einem Inlandssachverhalt ein ausländisches Gericht prorogieren dürfen, oder welche Anforderungen an den Auslandssachverhalt für eine wirksame kollisionsrechtliche Rechtswahl zu stellen sind. In seiner Dissertation untersucht Alexander Grimm rechtsvergleichend die Abgrenzungsfunktion des Auslandssachverhalts und zeigt soweit notwendig auf, wie dieser auch ohne gesetzliche Definition für die konkrete Rechtsfrage und den konkreten Rechtsakt konkretisiert werden kann. Seine Arbeit veranschaulicht zudem, dass der Begriff des Auslandssachverhalts auch innerhalb einer Rechtsmaterie rechtsvergleichend verschiedene Funktionen erfüllen kann, etwa im nationalen und internationalen Schiedsverfahrensrecht.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719730585930,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719730618698,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-948383-01-5.jpg?v=1767644617"},{"product_id":"michael-manjeet-singh-die-finanzielle-auslagerung-und-absicherung-von-risiken-im-handelsschiedsverfahren","title":"Michael Manjeet Singh: Die finanzielle Auslagerung und Absicherung von Risiken im Handelsschiedsverfahren","description":"\u003cp\u003eDie Durchführung von Schiedsverfahren ist aus Parteisicht mit Unwägbarkeiten verbunden. Bedenkt man die mitunter hohen Kosten von Schiedsverfahren, kann dies manch eine potentielle Partei von der Rechtsverfolgung abhalten. Soll dennoch ein Schiedsverfahren angestrengt werden, bietet sich ein strukturiertes Vorgehen an, bei dem risikoträchtige Bereiche vor dem Hintergrund des konkreten Falls analysiert werden. Im Anschluss hieran kann nach Möglichkeiten gesucht werden, die mit den Risiken verbundenen drohenden finanziellen Nachteile durch die Inanspruchnahme gewerblicher Prozessfinanzierer, anwaltlicher Erfolgshonorare oder Versicherungen auszulagern bzw. sich gegen sie abzusichern. Diese Finanzierungs- und Versicherungsformen werfen in Schiedsverfahren jedoch Fragen nach ihrer Zulässigkeit und verfahrensrechtliche Probleme auf. Der Autor nimmt sich dieser Fragen an und bezieht dabei insbesondere zu den kontrovers diskutierten Auswirkungen der gewerblichen Prozessfinanzierung auf Schiedsverfahren Stellung. Er entwickelt interessengerechte Lösungen, die gleichsam als Inspiration für die Praxis dienen können. Gleichzeitig ordnet er die untersuchten Phänomene und bereitet sie in kompakter und übersichtlicher Weise auf.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719733371210,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719733403978,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-95-7.jpg?v=1767644620"},{"product_id":"rana-ersoy-die-culpa-in-contrahendo-im-europaischen-internationalen-privat-und-verfahrensrecht","title":"Rana Ersoy: Die culpa in contrahendo im europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrecht","description":"\u003cp\u003eDie culpa in contrahendo stellt ein Rechtsinstitut dar, das zwischen vertraglicher und deliktischer Haftung steht. Ihre Qualifikation im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht ist daher seit jeher höchst umstritten und auch auf europäischer Ebene von erheblicher Relevanz. Der EuGH entschied bereits im Jahr 2002 in der Rechtssache Tacconi, dass die Haftung wegen des Abbruchs von Vertragsverhandlungen im Rahmen des EuGVÜ dem Deliktsgerichtsstand zuzuordnen sei. Vor diesem Hintergrund wurde die culpa in contrahendo auch im europäischen Internationalen Privatrecht der Rom II-VO und damit den außervertraglichen Schuldverhältnissen zugeordnet. Dennoch verbleiben zahlreiche Rechtsunklarheiten, deren Klärung sich die vorliegende Arbeit zur Aufgabe gemacht hat.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIm Rahmen des europäischen Internationalen Privatrechts wird zum einen den Fragen nachgegangen, die die für die culpa in contrahendo geschaffene Kollisionsnorm (Art. 12 Rom II-VO) hinsichtlich ihres Anwendungsbereichs und ihrer Anknüpfungsregeln offen lässt. Zum anderen wird die Bedeutung der außervertraglichen Qualifikation mit Blick auf die vorgesehene vertragsakzessorische Anknüpfung analysiert. Hinsichtlich des europäischen Internationalen Zuständigkeitsrechts untersucht die Arbeit, wie die Fallgruppen der culpa in contrahendo im Rahmen der Brüssel Ia-VO zu qualifizieren sind. Unter Berücksichtigung prozessualer Wertungen und anderweitiger EuGH-Rechtsprechung setzt sich die Autorin dabei kritisch mit der Tacconi-Entscheidung auseinander. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit sich die Regelung der culpa in contrahendo im europäischen Kollisionsrecht auf die Qualifikation im europäischen Zuständigkeitsrecht auswirkt.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719734223178,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719734255946,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-94-0.jpg?v=1767644621"},{"product_id":"anne-kathrin-eckert-verh-jaklin-die-durchsetzung-von-benutzungsverboten-im-unionsdesign-und-unionsmarkenrecht","title":"Anne-Kathrin Eckert (verh. Jaklin): Die Durchsetzung von Benutzungsverboten im Unionsdesign- und Unionsmarkenrecht","description":"\u003cp\u003eDer europäische Gesetzgeber hat mir der Unionsmarke und dem Unionsdesign Schutzrechte geschaffen, die einheitlichen Schutz im gesamten Unionsgebiet genießen. Trotz dieser Supranationalität stellen die Unionsmarken- und die Unionsdesignverordnung nicht autonom sicher, dass sich die unionsweite Einheitlichkeit dieser Schutzrechte auch im Verletzungsfall effektiv behaupten kann. Ihre Durchsetzung ist in verfahrens-, kollisions- und sachrechtlicher Hinsicht nur ansatzweise im Unionsrecht geregelt, im Übrigen ist ein Rückgriff auf die mitgliedsstaatlichen Rechtsordnungen erforderlich. Die vorliegende Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, in diesem Spannungsfeld zwischen nationalem Recht und Unionsrecht die Möglichkeiten und Hindernisse der Durchsetzung unionsdesign- und unionsmarkenrechtlicher Benutzungsverbote zu untersuchen. Sie entwickelt hierzu mittels einer funktional-rechtsvergleichenden Analyse einen gemeinsamen Begriff der zusätzlich zum Verbot anzuordnenden Annexmaßnahmen, bei denen es sich regelmäßig um Zwangsgelder handelt, und analysiert die Voraussetzungen, Anordnungszuständigkeit sowie die territoriale Reichweite solcher Maßnahmen. Hierauf aufbauend werden die verschiedenen Möglichkeiten des Rechtsinhabers dargestellt, um das Benutzungsverbot mit Hilfe der Annexmaßnahmen innerhalb der Union vollstrecken zu können. Die gefundenen Ergebnisse werden abschließend zum Anlass genommen, um über Harmonisierungsvorschläge zum Zwangsgeld nachzudenken.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719734944074,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719734976842,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-91-9.jpg?v=1767644624"},{"product_id":"philipp-schwarz-enforcement-shopping-im-europaischen-rechtsraum","title":"Philipp Schwarz: Enforcement Shopping im europäischen Rechtsraum","description":"\u003cp\u003eTaktische Überlegungen bei der Durchsetzung von Forderungen spielen nicht nur im Erkenntnisverfahren, sondern auch bei der zwangsweisen Durchsetzung des Richterspruchs eine Rolle. Da bei der Vollstreckung grundsätzlich das jeweilige nationale Vollstreckungsrecht zur Anwendung gelangt, kann der Vollstreckungsgläubiger dort existierende Vollstreckungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen, die weiter reichen können als im Titulierungsstaat.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eEin Gläubiger, der die entsprechenden Ressourcen und das nötige Know-how besitzt, wird regelmäßig darauf abzielen, seine titulierte Forderung optimal liquidieren zu können. Aufgrund der mannigfaltigen Unterschiede zwischen den nationalen Vollstreckungsrechten wird dies nicht selten der Fall sein. Denkbar sind dabei Unterschiede im nationalen Zwangsvollstreckungsrecht hinsichtlich des Kollisions-, Sach-, Verfahrens-, und Kostenrechts, die der Gläubiger bei der Vollstreckung ausnutzen kann.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDies führt zu der grundsätzlichen Frage, in welchem Ausmaß es dem Gläubiger gestattet sein sollte, die Unterschiede verschiedener Rechtsordnungen zu seinen Gunsten zu nutzen. Ein rechtsvergleichender Blick in andere Jurisdiktionen lässt die Schlussfolgerung zu, dass Zuständigkeitsbeschränkungen auf Ebene der Vollstreckbarkeit bereits heutzutage keineswegs unüblich sind, um dem Gläubiger bewusst den Zugriff auf ein bestimmtes Vollstreckungsforum zu verweigern. Während dem kontinentaleuropäischen Rechtsanwender schon die Anwendung der forum non conveniens-Doktrin auf Ebene des Erkenntnisverfahrens und erst recht auf Ebene der Vollstreckung Unbehagen bereitet, existieren im internationalen Zuständigkeitsrecht noch weit kreativere Regelungsmechanismen, um Gläubigern den Zugang zum nationalen Vollstreckungsforum zu verwehren.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719735075146,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719735107914,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-90-2.jpg?v=1767644624"},{"product_id":"franziska-strobel-internationales-privatrecht-in-der-strafprozessordnung-am-beispiel-der-52-395-und-406-stpo","title":"Franziska Strobel: Internationales Privatrecht in der Strafprozessordnung am Beispiel der §§ 52, 395 und 406 StPO","description":"\u003cp\u003eIm Rahmen der Anwendung der Strafprozessordnung wird Internationales Privatrecht von Bedeutung, sobald eine Vorschrift der StPO einen privatrechtlichen Begriff enthält oder ein Adhäsionsantrag gestellt wird und der zugrundeliegende Sachverhalt einen Auslandsbezug aufweist. Neben dem Adhäsionsverfahren mit grenzüberschreitenden Bezügen erläutert die Autorin die familienrechtlichen Begriffe in den exemplarisch ausgewählten Vorschriften § 52 zum Zeugnisverweigerungsrecht und § 395 zur Nebenklagebefugnis. Basierend auf einer umfassenden Darstellung der strafprozessualen und international-privatrechtlichen Grundlagen arbeitet sie zahlreiche beispielhafte Fälle heraus, die aufgrund der Besonderheiten internationaler Sachverhalte erwartungsgemäß entstehen können, und entwickelt hierfür interessengerechte Lösungen. Dass derartige Fragen die Strafgerichte bereits beschäftigt haben, verdeutlicht die praktische Relevanz des Themas. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung ist zu erwarten, dass Probleme des Internationalen Privatrechts künftig häufiger von den Gerichten zu bewältigen sein werden. Für die bislang wenig beleuchtete Schnittstelle mit der StPO bietet dieser Band einen guten Überblick.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719735796042,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719735828810,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-89-6.jpg?v=1767644626"},{"product_id":"charlotte-strehlke-verkuhlen-der-erbverzicht","title":"Charlotte Strehlke-Verkühlen: Der Erbverzicht","description":"\u003cp\u003eDer Erbverzicht ist ein wichtiger Baustein in der Nachfolgeplanung. Er erlaubt dem Erblasser klare Vermögensverhältnisse zu schaffen und gewährt ihm erbrechtliche Planungssicherheit. Er kann dabei nicht nur reine Inlandssachverhalte betreffen, sondern auch international-privatrechtliche Fragestellungen aufwerfen. Letztere haben insbesondere unter Geltung der Europäischen Erbrechtsverordnung (EuErbVO) an Bedeutung gewonnen und geben Anlass für einen regen Meinungsaustausch im (kollisionsrechtlichen) Schrifttum. Die Verflechtung von nationalen und internationalen Aspekten des Erbverzichts nachzeichnend, beleuchtet die vorliegende Arbeit den Erbverzicht nicht nur aus Sicht des deutschen Rechts, sondern betrachtet ihn auch aus einem rechtvergleichenden Blickwinkel. Die in den einzelnen Länderberichten (Österreich, Italien, Spanien und Schweiz) gewonnenen rechtsvergleichenden Erkenntnisse dienen der Autorin sodann als Grundlage für die sich anschließende kollisionsrechtliche Analyse. Kernelement dieser Analyse ist die umfassende Auseinandersetzung mit den im Schrifttum vertretenen Ansichten, die durch eigene Beobachtungen, Thesen und Lösungsansätze der Autorin hinterfragt und ergänzt werden.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719736222026,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719736254794,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-87-2.jpg?v=1767644627"},{"product_id":"stefan-leible-rosa-miquel-sala-eds-legal-integration-in-europe-and-america","title":"Stefan Leible\/Rosa Miquel Sala (eds.): Legal Integration in Europe and America","description":"\u003cp\u003eFrom 26 July 2016 to 27 July 2016, the Faculty of Law and Economics of the University of Bayreuth hosted the Congress of the Network of Private International Law and of Integration: A European Perspective (REDPREA). The Network started in the University of Granada in 2012, and since then has been directed by the Professors of the University of Granada Fernando Esteban de la Rosa and Sixto Sánchez Lorenzo. It intends to strengthen the collaboration of the Universities adhered in teaching and research in the area of private comparative law. The speeches given at our last congress in Bayreuth deal with international contract law and with alternative dispute resolution. With regard to the first topic mentioned, the reader will encounter references to the legislative instruments in the field of international contract law, which have appeared in Latin America in the recent past (Adriana Drezyin de Klor) as well as references on the relevance of certain regulation techniques (Claudia Madrid Martínez), the objectives which shall be pursued with the elaboration of principles on international commercial contracts (Sixto Sánchez Lorenzo), the scope of autonomy of will in certain contracts for livestock farming (Irene Canfora, Amarillide Genovese), and finally a comparative law study on the abuse of weakness, trust or dependence (María Luisa Palazón Garrido). With regard to the second topic, the reader can acquire a current perspective of the relation between consumer mediation and EU law in Italy (Nicola Scannicchio, Giada Azadi), the access to ADR in consumer disputes in various European States, in particular in Germany (Pablo Cortés, Rosa Miquel Sala), and the specific questions of private international law posed by the new legislative instruments of the UE on this matter (Fernando Esteban de la Rosa).\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719737925962,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719737958730,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-81-0-1.jpg?v=1767644631"},{"product_id":"benjamin-hansen-die-internationale-zustandigkeit-bei-der-verletzung-von-unionsschutzrechten","title":"Benjamin Hansen: Die internationale Zuständigkeit bei der Verletzung von Unionsschutzrechten","description":"\u003cp\u003eWeltweit werden jährlich Nachahmungen in einem Volumen von ca. 250 Mrd. USD gehandelt. Die Europäische Union ist als eine der wirtschaftlich stärksten Regionen der Welt besonders betroffen. Allein das BIP der EU verliert durch Produktfälschungen schätzungsweise jährlich ca. 8 Mrd. Euro. Die zunehmende Verbreitung des Internets und die damit einhergehenden zusätzlichen Absatzmöglichkeiten lassen künftig sogar noch größere Schäden für die Volkswirtschaft erwarten. Neben den nationalen Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten bietet auch das Unionsrecht die Möglichkeit, geistiges Eigentum zu schützen. Derzeit bestehen mit der Unionsmarke, dem Unionsdesign und der Unionssorte drei supranationale Schutzrechte. Mit dem Einheitspatent steht das vierte Unionsschutzrecht kurz vor der Entstehung. Die Unionsschutzrechte sind ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs in der EU; als wirtschaftliche Integrationsfaktoren tragen sie zur Verwirklichung des Binnenmarktes bei. Diese Rolle der Unionsschutzrechte macht deren effektiven Schutz unausweichlich. Die effektive Rechtsdurchsetzung beginnt stets mit der Suche nach den international zuständigen Gerichten. Diese Frage ist gerade bei der Verletzung von Unionsmarken, -designs und -sorten von erheblichem Interesse, da dort grundsätzlich die Gerichte aller 28 Mitgliedstaaten in Betracht kommen. Doch auch im Einheitspatent-Gerichtssystem wird untersucht werden müssen, ob die internationale Zuständigkeit des Einheitlichen Patentgerichts begründet ist. In seiner Arbeit zeigt Benjamin Hansen die Gerichtsstände bei der Verletzung von Unionsschutzrechten auf, benennt die in diesem Zusammenhang bestehenden Probleme und führt diese einer Lösung zu.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719738483018,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719738515786,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-79-7.jpg?v=1767644633"},{"product_id":"yue-siebel-die-anerkennung-und-vollstreckung-von-gerichtsentscheidungen-zwischen-deutschland-und-china","title":"Yue Siebel: Die Anerkennung und Vollstreckung von Gerichtsentscheidungen zwischen Deutschland und China","description":"\u003cp\u003eSeit dem Beginn der Reform- und Öffnungspolitik Chinas 1978 haben sich zwischen Deutschland und China vermehrt wirtschaftliche Beziehungen entwickelt. Diese Entwicklung ist stetig und wachsend, sodass sich in Zukunft Handelsverbindungen zwischen Deutschland und China mehren werden, die international-zivilprozessrechtlicher Regelung bedürfen. Eine hierbei bislang wenig erprobte Möglichkeit stellt die gegenseitige Anerkennung- und Vollstreckbarerklärung chinesischer Gerichtsentscheidungen in Deutschland und deutscher Gerichtsentscheidungen in China dar. Die Autorin untersucht den derzeitigen Status Quo dieses Rechtsinstruments im Hinblick auf den Rechtsverkehr zwischen Deutschland und China. Dabei arbeitet sie die Gründe für das bislang geringe Interesse an diesem Instrument heraus und erörtert die Feststellung der Gegenseitigkeitsverbürgung sowohl aus deutscher als auch aus chinesischer Sicht. De lege ferenda werden zukünftige Lösungsmodelle für den chinesisch-deutschen Anerkennungs- und Vollstreckungsverkehr auf ihre Praktikabilität untersucht. Insbesondere die Anwendung des Haager Gerichtsstandsübereinkommens und des noch von der Haager Konferenz auszuarbeitenden Judgments Projects werden für den chinesisch-deutschen Rechtsverkehr empfohlen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719738712394,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"E-Book","offer_id":53719738745162,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-78-0.jpg?v=1767644634"},{"product_id":"jasmin-wennersbusch-rechtswahl-im-spannungsfeld-von-parteiautonomie-und-kollisionsrechtlichem-schutz-des-schwacheren","title":"Jasmin Wennersbusch: Rechtswahl im Spannungsfeld von Parteiautonomie und kollisionsrechtlichem Schutz des Schwächeren","description":"\u003cp\u003eDie Parteiautonomie ist in Zeiten fortschreitender Globalisierung und Europäisierung des Internationalen Privatrechts von stetig zunehmender Bedeutung und gilt vor allem als Ausdruck der Freiheit des Einzelnen, rechtliche Beziehungen selbstbestimmt nach den eigenen Vorstellungen regeln zu dürfen. Eine Rechtswahl tangiert gleichzeitig jedoch auch schützenswerte Interessen der schwächeren Partei oder Dritter, sodass der europäische Gesetzgeber die Rechtswahlmöglichkeiten im Internationalen Scheidungs-, Unterhalts- und Erbrecht bewusst nicht schrankenlos ausgestaltet hat.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIn der vorliegenden Arbeit werden die in der Rom III-Verordnung, dem Haager Unterhaltsprotokoll sowie der Europäischen Erbrechtsverordnung vorgesehenen Grenzen der Rechtswahlfreiheit herausgearbeitet und untersucht, inwiefern sie im Spannungsfeld mit der Freiheit der beziehungsweise des Wählenden gerechtfertigt sind. Nach einführenden Ausführungen zum Begriff der Parteiautonomie, ihrer Entwicklung und Legitimation sowie der Notwendigkeit des Schwächerenschutzes befasst sich die Arbeit schwerpunktmäßig mit der Bedeutung und Ausgestaltung der Rechtswahlfreiheit in den jeweiligen Verordnungen. Es wird herausgearbeitet, ob und inwiefern ein sinnvoller Schutz des Schwächeren erreicht wird, bevor in einem abschließenden Kapitel eine rechtsgebietsübergreifende Betrachtung und Bewertung vorgenommen wird. In diesem Zusammenhang wird insbesondere versucht, Parallelen aufzuzeigen, die eine Verwendung einheitlicher Grundsätze nahelegen und anhand derer für die erkannten Schwachstellen im Bereich des Schwächerenschutzes eine sinnvolle Lösung herausgearbeitet werden kann.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719740481866,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719740514634,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-75-9.jpg?v=1767644636"},{"product_id":"laura-a-stammwitz-internationale-zustandigkeit-bei-grenzuberschreitenden-kartelldelikten","title":"Laura A. Stammwitz: Internationale Zuständigkeit bei grenzüberschreitenden Kartelldelikten","description":"\u003cp\u003eEuropa ist von der Idee beherrscht, Private als „Kartellwächter“ einzuspannen! Die Geschädigten grenzüberschreitender Kartelle sind aufgefordert im Anschluss an das behördliche Kartellverfahren die ihnen gewährten Schadensersatzansprüche vor den mitgliedstaatlichen Gerichten durchzusetzen. Während die zivilrechtliche Aufarbeitung von Kartellen mittels sog. Follow-on-Klagen aufgrund zahlreicher prozessualer und materieller Hürden lange Zeit nur ein Schattendasein in Europa fristete, befindet sich die private Kartellrechtsdurchsetzung seit einigen Jahren im Aufwind und wird durch die Umsetzung der geschädigten-freundlichen Kartellschadensersatzrichtlinie (Richtlinie 2014\/104\/EU) weiter forciert. In diesen Zeiten des „Private Enforcement“ kommt auch dem Internationalen Zivilprozessrecht eine herausragende Bedeutung zu. Egal, ob Kläger oder Beklagter, am Anfang eines Prozesses werden alle Marktakteure nur eine Frage stellen: „Wo?“\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eVor diesem Hintergrund zeigt die Autorin auf, wie die Auswahl des geeigneten Forums zu einem zentralen Aspekt der Prozessstrategie von Kartellopfern werden kann. Dreh- und Angelpunkt für die Bestimmung der internationalen Zuständigkeit im kartelldeliktsrechtlichen Kontext ist dabei die sog. Brüssel Ia-VO (Verordnung (EU) Nr. 1215\/2012). Im Spannungsfeld zwischen abstrakt formulierten Zuständigkeitsvorschriften und kartellrechtspolitischen Wertungen untersucht die Autorin eine sachgerechte Auslegung des Deliktsgerichtsstandes und des Mehrparteiengerichtsstandes für den Kartellzivilprozess und setzt sich dabei kritisch mit dem Urteil des EuGH in der Rs. CDC Hydrogen Peroxide auseinander. Die Auslegung des Deliktsgerichtsstandes beschäftigt sich u.a. mit den mitunter komplexen Strukturen von Kartellen und der Problematik einer wechselseitigen Handlungsortzurechnung von Kartellmitgliedern. Mit Blick auf den Mehrparteiengerichtsstand wertet die Autorin insbesondere die bisherige Judikatur des Gerichtshofs zum zentralen Merkmal der Konnexität aus und zieht Rückschlüsse für die Handhabung im Kartelldeliktsrecht. Mit den besonderen Gerichtsständen verbunden ist die Untersuchung der sachlichen Reichweite von Gerichtsstandsvereinbarungen, mit denen die Beteiligten ihre Gerichtspflicht feinjustieren und dafür in der Praxis oftmals auf allgemein formulierte Klauseln zurückgreifen, die eine Kartellbeteiligung des Vertragspartners nicht explizit regeln.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719741497674,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719741530442,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-72-8.jpg?v=1767644638"},{"product_id":"nora-de-maiziere-das-europaische-scheidungskollisionsrecht-nach-der-rom-iii-verordnung","title":"Nora de Maizière: Das Europäische Scheidungskollisionsrecht nach der Rom III-Verordnung","description":"\u003cp\u003eNach intensiver Auseinandersetzung ist es den europäischen Mitgliedstaaten gelungen, einen Meilenstein des Europäischen Internationalen Privatrechts auf den Weg zu bringen – das Europäische Scheidungskollisionsrecht in Gestalt der Rom III-Verordnung. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union haben sich die Mitgliedstaaten hierfür des Instruments der Verstärkten Zusammenarbeit bedient, das auf dem Gebiet des individualstaatlich geprägten Ehescheidungsrechts eine differenzierte Integration von derzeit siebzehn Mitgliedstaaten ermöglicht. Die vorliegende Arbeit stellt das Europäische Scheidungskollisionsrecht nach der Rom III-Verordnung in seiner entstehungsgeschichtlichen und internationalprivatrechtlichen Systematik dar. Dabei werden Historie und Inhalt dieses neu entstandenen Regelungszweigs des Europäischen Internationalen Familienrechts umfassend analysiert. Darüber hinaus erfolgt eine Gesamtbewertung, die sich mit den Motiven der Rom III-Verordnung und ihrer Realisierung sowie den Auswirkungen auf europapolitischer, kollisionsrechtlicher und rechtspolitischer Ebene befasst. Abschließend wird ein Reformvorschlag nach dem Vorbild des Fakultativen Kollisionsrechts eingebracht. Anhand des Europäischen Scheidungskollisionsrechts zeigt sich einmal mehr, wie unterschiedlich die mitgliedstaatlichen Familienrechtsordnungen sind. Gleichzeitig ist die Zahl der Ehescheidungen mit internationalem Bezug beträchtlich – aufgrund der wachsenden Mobilität der EU-Bürger mit zunehmender Tendenz. Die nunmehr (zumindest teilweise) vollzogene Vereinheitlichung der Kollisionsrechtsregeln im europäischen Rechtsraum ist daher von hoher Relevanz.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719742087498,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719742120266,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-55-1.jpg?v=1767644639"},{"product_id":"josef-eicher-die-auswirkungen-von-rechtsverwirklichungschancen-in-drittstaaten-auf-die-justizgewahrung-in-deutschland","title":"Josef Eicher: Die Auswirkungen von Rechtsverwirklichungschancen in Drittstaaten auf die Justizgewährung in Deutschland","description":"\u003cp\u003eAusländische Rechtsverwirklichungschancen beeinflussen die Möglichkeit, in Deutschland Rechtsschutz durch ein Gerichtsverfahren zu erlangen. Zum einen kann ein deutsches Verfahren überflüssig und damit auszusetzen oder einzustellen sein, wenn im Ausland ein Verfahren über diesen Streitgegenstand bereits geführt und durch gerichtliche Entscheidung beendet wurde, gerade geführt wird, oder zukünftig geführt werden kann, weil dieses Land eine internationale Zuständigkeit für den Streitgegenstand beansprucht. Zum anderen kann ein deutsches Verfahren trotz Fehlens einer geschriebenen Internationalen Zuständigkeit erforderlich sein, wenn gerade kein anderer Staat willens oder in der Lage ist, akzeptablen Rechtsschutz zu gewähren. In beiden Fällen bietet der Justizgewährungsanspruch den Maßstab dafür, ob auf eine geschriebene Internationale Zuständigkeit mit Rücksicht auf eine ausländische Rechtsverwirklichungschance verzichtet werden kann bzw. ob eine ungeschriebene Internationale Notzuständigkeit anerkannt werden muss, weil tragfähige Rechtsverwirklichungschancen im Ausland fehlen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIm Verhältnis zwischen zwei Mitgliedstaaten der EU sind diese Fragen weitgehend durch die Brüssel Ia-VO geregelt, wohingegen die Verordnung auf die Rechtslage bei Beteiligung eines Drittstaats nur fragmentarisch eingeht. Die Arbeit untersucht daher zum einen, nach welchen Vorschriften und unter welchen Voraussetzungen eine drittstaatliche Entscheidung, ein im Drittstaat rechtshängiges Verfahren oder die Internationale Zuständigkeit eines Drittstaats die Aussetzung oder Einstellung des deutschen Verfahrens bedingen können. Im Zentrum stehen dabei die mit Wirkung zum 10.1.2015 neu eingeführten Art. 33 und 34 Brüssel Ia-VO, deren Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen umfassend besprochen werden. Zum anderen befasst sich die Arbeit mit der Frage, unter welchen Umständen in Deutschland eine Internationale Notzuständigkeit eröffnet werden muss, um die Parteien vor einem déni de justice zu bewahren.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719742251338,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719742284106,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-70-4.jpg?v=1767644640"},{"product_id":"rosa-miquel-sala-internationales-versicherungsvertragsrecht-nach-der-rom-i-vo","title":"Rosa Miquel Sala: Internationales Versicherungsvertragsrecht nach der Rom I-VO","description":"\u003cp\u003eWer sich dem geltenden Versicherungskollisionsrecht annähert, muss feststellen, dass es ohne Grund als „die Hölle des Kollisionsrechts“ bezeichnet wird. Dies liegt vor allem daran, dass bei seiner Einführung in der Rom I-Verordnung die vorherige unbefriedigende Rechtslage einfach in aller Eile in neuem Gewand übernommen wurde, mit der Folge, dass derzeit im selben Rechtsakt zwei Regime für die Anknüpfung von Versicherungsverträgen zu finden sind, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Zudem wird für die Bestimmung der anwendbaren Kollisionsnorm auf ausführliche Auflistungen und Definitionen verwiesen, die nicht in der Verordnung selbst, sondern im Richtlinienrecht enthalten sind. Das geltende Versicherungskollisionsrecht muss sich außerdem den Vorwurf der Primärrechtswidrigkeit gefallen lassen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDem Verordnungsgeber selbst waren diese Probleme bewusst. Daher wurde in Art. 27 Abs. 1 lit. a bis spätestens 17. Juni 2013 eine Untersuchung über das auf Versicherungsverträge anzuwendende Recht und eine Abschätzung der Folgen etwaiger einzuführender Bestimmungen vorgesehen. Die vorliegende Arbeit möchte einen Beitrag zur Diskussion über die Neuregelung des Versicherungskollisionsrechts in der Europäischen Union leisten. Es wird insbesondere eine Antwort für folgende Fragen gesucht: Ist eine einheitliche Regelung der Anknüpfung von Versicherungsverträgen durchführbar? Bei welchen Versicherungsverträgen sollte die Parteiautonomie beschränkt werden? Wie sollte der kollisionsrechtliche Schutz des Versicherungsnehmers gewährleistet werden? In welchen Fällen ist eine Durchbrechung des Versicherungsvertragsstatuts erforderlich? Stets zu beachten ist dabei die gegenüber dem Ziel der Verwirklichung des Versicherungsbinnenmarktes dienende Funktion des unionsrechtlichen Kollisionsrechts.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Hardcover","offer_id":53719743234378,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719743267146,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-66-7.jpg?v=1767644642"},{"product_id":"siegfried-friesen-auswirkungen-der-richtlinie-2008-122-eg-auf-das-internationale-timesharingrecht-in-der-eu","title":"Siegfried Friesen: Auswirkungen der Richtlinie 2008\/122\/EG auf das Internationale Timesharingrecht in der EU","description":"\u003cp\u003eTimesharingverträge nehmen im Rahmen der Verbraucherkollisionsnorm der Rom I-VO eine besondere Stellung ein, da der europäische Gesetzgeber sich mit der Vergemeinschaftung des Internationalen Privatrechts für vertragliche Schuldverhältnisse ausdrücklich dafür aussprach, dass Konsumenten bei Rechtsgeschäften iSd. Richtlinie 94\/47\/EG zumindest aus sachlichen Gesichtspunkten zwingend geschützt werden müssen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDieser von Art. 6 Abs. 4 lit. c) Rom I-VO explizit in Bezug genommene Sekundärrechtsakt ist bereites vor mehreren Jahren durch die ihm folgende Richtlinie 2008\/122\/EG außer Kraft gesetzt worden. Mit dieser Reform des Timesharingrechts wirkte der europäische Gesetzgeber zugleich auf das abgestimmte kollisionsrechtliche Konzept beim Verbraucherschutz ein, ohne jedoch die Auswirkungen für den gegenständlichen Anwendungsbereich von Art. 6 Rom I-VO klarzustellen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAufgrund des deutlich weiter gefassten sachlichen Anwendungsbereichs der Richtlinie 2008\/122\/EG im Vergleich zur vorherigen analysiert der Autor die Folgen dieser Ausweitung auf das Internationale Privatrecht nach Art. 6 Rom I-VO und damit den Schutz von Verbrauchern bei entsprechenden Verträgen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDieser Untersuchung schließen sich unter Berücksichtigung des novellierten Verständnisses vom Timesharing Ausführungen zum richtlinienbedingten nationalen Kollisionsrecht (Art. 46b Abs. 4 EGBGB) sowie Prozessrecht nach den Regeln der Brüssel Ia-VO und der ZPO an.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719743430986,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719743463754,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-68-1.jpg?v=1767644643"},{"product_id":"rabea-vienenkotter-der-begriff-des-gewohnlichen-aufenthalts-im-internationalen-familien-und-erbrecht-der-eu","title":"Rabea Vienenkötter: Der Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts im Internationalen Familien- und Erbrecht der EU","description":"\u003cp\u003eDer gewöhnliche Aufenthalt ist heute das bevorzugte Anknüpfungskriterium im Internationalen Familien- und Erbrecht der EU. Ursprünglich war mit der Verwendung des gewöhnlichen Aufenthaltsbegriffs die Vorstellung verbunden, dass dieser sich als rein tatsächlicher Umstand leicht feststellen lasse und der Begriff keine Definition erfordere. Die vielfache Verwendung des Anknüpfungskriteriums in unterschiedlichen Regelungsbereichen hat jedoch in der Praxis zu Problemen geführt. Noch nicht geklärt ist, wie das Anknüpfungskriterium auszulegen ist und ob der Begriff in allen Rechtsakten gleich zu verstehen ist oder vielmehr ein differenzierendes Begriffsverständnis zugrunde zu legen ist. Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Arbeit. Hierzu wird der Begriff in den Verordnungen des europäischen Internationalen Familien- und Erbrechts analysiert. Schließlich werden die allgemeinen Begriffsgrundsätze und Differenzierungskriterien herausgearbeitet sowie der Versuch einer Systematisierung dieser Kriterien unternommen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719743660362,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719743693130,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-65-0.jpg?v=1767644644"},{"product_id":"yvonne-von-barby-regelungslucken-im-einheitsrecht-am-beispiel-des-deutsch-franzosischen-guterstands-der-wahl-zugewinngemeinschaft-1519-bgb","title":"Yvonne von Barby: Regelungslücken im Einheitsrecht am Beispiel des Deutsch-Französischen Güterstands der Wahl-Zugewinngemeinschaft, § 1519 BGB","description":"\u003cp\u003eDas Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft vom 4.2.2010 ist am 1.5.2013 in Kraft getreten. Es erschafft weltweit zum ersten Mal vereinheitlichtes Sachrecht für das Rechtsgebiet des Ehegüterrechts durch ein völkerrechtliches Abkommen. Die Verfasserin untersucht die Reichweite und Tauglichkeit einer derartigen staatsvertraglichen, bilateralen Regelung. Das deutsch-französische Abkommen dient der Rechtsvereinheitlichung. Die Rechtsvereinheitlichung auf europäischer Ebene ist bisher überwiegend durch Schaffung von einheitlichem Kollisionsrecht vorangetrieben worden. Das deutsch-französische Abkommen erschafft jedoch vereinheitlichtes Sachrecht. Daher untersucht die vorliegende Arbeit inwiefern die bilaterale Rechtsvereinheitlichung durch vereinheitlichtes Sachrecht zu Anpassungsproblemen in Form von Überlagerungen oder Regelungslücken in den nationalen Rechtsordnungen führen kann. Diese Problematik wird nach einem einführenden Überblick anhand von mehreren konkreten Beispielen für das deutsch-französische Abkommen im deutschen Recht untersucht. Dabei wird ein Vorschlag zu der Frage erarbeitet, auf welche Weise entstandene Regelunglücken ausgefüllt werden sollten. In diesem Rahmen wird maßgeblich auf Art. 7 Abs. 2 CISG zurückgegriffen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719744119114,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719744151882,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-62-9.jpg?v=1767644644"},{"product_id":"jasmin-schurhoff-haftung-fur-anspruche-aus-existenzvernichtung-im-internationalen-privat-und-zivilverfahrensrecht","title":"Jasmin Schürhoff: Haftung für Ansprüche aus Existenzvernichtung im Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht","description":"\u003cp\u003eSchon früh hat sich gezeigt, dass die gesetzlichen Regelungen im GmbH-Recht zur Sicherung der Kapitalerhaltung den erforderlichen Schutz nur lückenhaft bieten konnten, weswegen das Rechtsinstitut der Existenzvernichtungshaftung entwickelt wurde. Diese Entwicklung durchlief grob drei Schritte, zunächst i.R.d. qualifiziert faktischen Konzerns, anschließend i.R.e. eigenständigen Durchgriffshaftung als Sanktion für einen existenzvernichtenden Eingriff. Im Jahr 2006 letztlich ordnete der BGH die Existenzvernichtungshaftung durch richterlichen Gestaltungsakt als Fallgruppe des § 826 BGB ein. Die Haftung dient als Ergänzung der Kapitalerhaltungsregeln und bildet eine Entnahmesperre, indem über sie sittenwidrige Eingriffe des Gesellschafters sanktioniert werden. Auf Rechtsfolgenseite ordnet der BGH die Haftung in Abkehr zu seiner vorherigen Ausgestaltung als Innenhaftung der Gesellschafter gegenüber ihrem Verband ein.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eMit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Existenzvernichtungshaftung auf ausländische Gesellschaften, welche im Inland tätig werden, angewendet werden können, beschäftigt sich diese Arbeit. Sie setzt dabei im Spannungsfeld des internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht, dem nationalen Recht sowie dem Europarecht an. Die ihr zugrundeliegende Diskussion begann im Kern mit den Urteilen des EuGH zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften. Nach dessen grundlegenden Entscheidungen stellte sich die Frage, inwieweit inländisches Recht auf sog. Scheinauslandsgesellschaften angewendet werden konnte, ohne dass diesem Unterfangen der europarechtliche Stempel der „Unvereinbarkeit mit der Niederlassungsfreiheit“ aufgedrückt würde. Das Ziel vieler Überlegungen zu dem damaligen Zeitpunkt war es einen Weg zu finden, die Gläubigerschutzregeln vor dem Zugriff des Gerichtshofes in Sicherheit zu bringen. So findet sich auch in der Gesetzesbegründung zu dem durch das MoMiG neu eingefügten § 64 S. 3 GmbHG die Aussage, dass dieser insolvenzrechtlich zu qualifizieren sei und damit auch Scheinauslandsgesellschaften Anwendung finden würde. Die Arbeit untersucht, ob diese nationalen Zielvorstellungen von Erfolg gekrönt sein können.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719744479562,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719744512330,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-63-6.jpg?v=1767644645"},{"product_id":"alexander-wolf-die-internationale-durchsetzung-von-schadensersatzanspruchen-wegen-verletzung-des-eu-wettbewerbsrechts","title":"Alexander Wolf: Die internationale Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts","description":"\u003cp\u003eSchadensersatzansprüche wegen Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts haben meist eine internationale Dimension, weil Geschädigte aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten anspruchsberechtigt sind. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Arbeit mit entscheidenden Ausgangspunkten bei der Geltendmachung derartiger Schadensersatzansprüche auseinander, nämlich mit der Bestimmung der internationalen Zuständigkeit mitgliedsstaatlicher Gerichte und des anwendbaren Haftungsrechts. Dabei werden zentrale Probleme der Rechtspraxis im Hinblick auf die Anwendung und Auslegung der Zuständigkeitsvorschriften in der Brüssel Ia-VO und der Kollisionsvorschriften in der Rom II-VO untersucht. Insgesamt bewegt sich die Untersuchung an der Schnittstelle zwischen Europäischem Zivilprozess- und Kollisionsrecht einerseits und EU-Wettbewerbsrecht bzw. nationalem Kartellzivilrecht andererseits. Die Auslegung der relevanten Vorschriften berücksichtigt nicht nur die Methodik des IPR und den kartellrechtlichen Hintergrund, sondern legt die Dogmatik, Semantik und Systematik des Unionsrechts zugrunde, um die einheitliche Anwendung der unionsrechtlichen Vorschriften in allen EU-Mitgliedstaaten unabhängig vom bisher vertretenen, nationalen Verständnis zu ermöglichen. Zugleich werden Themen wie der kollektive Rechtsschutz sowie weitere unionsrechtliche Vorschriften, die im Zusammenhang mit Kartellzivilverfahren eine Rolle spielen, angesprochen. Beispielhaft werden rechtsvergleichende Bezüge zu mitgliedsstaatlichen Regelungen hergestellt. Das Buch ermöglicht in- und ausländischen Rechtsanwendern aus dem Bereich des IPR und des Kartellrechts einen Zugang zu dieser Materie.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Hardcover","offer_id":53719744741706,"sku":null,"price":59.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719744774474,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-52-0.jpg?v=1767644646"},{"product_id":"markus-kruger-die-passagierrechte-im-flug-bahn-schiffs-und-busverkehr","title":"Markus Krüger: Die Passagierrechte im Flug-, Bahn-, Schiffs- und Busverkehr","description":"\u003cp\u003eDer europäische Gesetzgeber hat im Laufe der letzten zehn Jahre für die Bereiche des Flug-, Bahn-, Schiffs- und Busverkehrs vier Verordnungen erlassen, die sich auf das Verhältnis von Fahr- bzw. Fluggästen zu den Beförderungsunternehmen beziehen. Die Sekundärrechtsakte legen dabei die Rechte der Kunden bei den Touren mit den jeweiligen Verkehrsträgern fest.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eIn der Gegenüberstellung behandeln die vier Regelungen sehr ähnliche Inhalte, denn sie beziehen sich mit der Beförderung von Personen thematisch nicht nur auf einen verwandten Gegenstand. Darüber hinaus decken sie mit der Annullierung, der Verspätung und der Nichtbeförderung größtenteils identische tatbestandliche Ereignisse ab. Zudem sind mit Hilfeleistungen, Ansprüchen auf Alternativbeförderungen oder Fahrpreiserstattungen sowie dem Recht auf eine Entschädigungsleistung im Grundsatz übereinstimmende Rechtsfolgen zu Gunsten der Reisenden festgeschrieben. Dennoch bestehen bei genauerem Vergleich teilweise beachtliche Unterschiede.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eDie Ausführungen arbeiten in einem ersten Teil Übereinstimmungen und Abweichungen bei den Verordnungen heraus. Dies bezieht sich nicht nur auf die vom Gesetzgeber festgelegten Inhalte, sondern zum Beispiel auch auf die Anwendungsbereiche der Sekundärrechtsakte. In einem zweiten Teil geht es im Konkreten um die Entschädigungsleistung. Diesbezüglich erstreckt sich die Analyse zunächst auf die Unterschiede, die durch die jeweilige legislative Ausgestaltung jener Zahlung auf Seiten der Reisenden, aber auch bei den am Transport beteiligten Unternehmen zu Tage treten. Im Anschluss daran erfolgt eine ausführliche Prüfung, ob und wenn ja inwieweit die Bestimmungen zur Entschädigung mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung nach der Grundrechte-Charta der Europäischen Union vereinbar sind.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719744971082,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719745003850,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-49-0.jpg?v=1767644647"},{"product_id":"susan-omur-rechtswahl-als-rechtsgeschaft","title":"Susan Ömür: Rechtswahl als Rechtsgeschäft","description":"\u003cp\u003eDie Vereinheitlichung des europäischen IPR schreitet in schnellen Schritten voran. Mittlerweile wird in der Kollisionsrechtswissenschaft sogar diskutiert, ob ein Allgemeiner Teil des europäischen IPR sinnvoll wäre. Gemeinsam ist allen Verordnungen zum europäischen IPR, dass sie eine Rechtswahl ermöglichen. Allen Rechtswahlnormen ist gemeinsam, dass die Rechtswahl ein Rechtsgeschäft ist und formeller sowie materieller Wirksamkeitsvoraussetzungen bedarf. Da liegt es nahe, dass die gemeinsamen rechtsgeschäftlichen Fragen der Rechtswahl in allen Verordnungen gleich oder jedenfalls ähnlich beantwortet werden sollten. Da dies jedoch nicht der Fall ist, setzt die Arbeit der Verfasserin hier an und legt erstmals eine Studie zu den rechtsgeschäftlichen Elementen der Rechtswahl vor. Es wird untersucht, ob es möglich und sinnvoll wäre, eine bereichsübergreifende Rechtswahlnorm zu schaffen, welche in einem möglichen Allgemeinen Teil zum europäischen IPR vorangestellt werden könnte.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719745560906,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719745593674,"sku":null,"price":29.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-44-5.jpg?v=1767644647"},{"product_id":"katharina-bratvogel-rechtswahlfreiheit","title":"Katharina Bratvogel: Rechtswahlfreiheit","description":"\u003cp\u003eDie Rechtswahlfreiheit hat sich im europäischen vereinheitlichten Vertragskollisionsrecht längst zu einem Fundamentalprinzip entwickelt. Während die Parteiautonomie im Kollisionsrecht mit dem Bestehen von Rechtswahlschranken als quasi wesenseigener Bestandteil einhergeht, sind Rechtswahlschranken bei der Wahl von materiellem Einheitsrecht wie dem Gemeinsamen Europäischen Kaufrecht zweckwidrig und politisch nicht erwünscht. Dogmatisch muss sich diese gewollte schrankenlose Rechtswahlfreiheit, die sich vor dem Hintergrund einer Analyse ihrer Auswirkungen sowie einer historischen Untersuchung der Entwicklung der Rechtswahlfreiheit als kollisionsrechtliche Parteiautonomie qualifizieren lässt, in das Zusammenspiel der bereits existierenden europäischen Verordnungen einfügen. Insbesondere muss das Störpotential der thematisch verwandten Rom I-Verordnung ausgeschaltet werden. Die Arbeit zeigt, wie sich das politisch gewollte Ziel einer schrankenlosen Wahl des europäischen materiellen Einheitskaufrechts dogmatisch überzeugend umsetzen lässt. Dabei deckt sie auf, dass die kollisionsrechtliche Parteiautonomie künftig im Bereich von materiellem Einheitsrecht in einem neuen Erscheinungsbild, nämlich schrankenlos, auftreten wird. Die Arbeit ist Wegweiser für einen künftig zu erwartenden verbesserten Verordnungsvorschlag über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719746249034,"sku":null,"price":59.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719746281802,"sku":null,"price":54.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-38-4.jpg?v=1767644649"},{"product_id":"olga-kylina-system-der-internationalen-entscheidungszustandigkeit-nach-der-wirtschaftsprozessordnung-der-russischen-foderation-unter-besonderer-berucksichtigung-von-gerichtsstandsvereinbarungen","title":"Olga Kylina: System der internationalen Entscheidungszuständigkeit nach der Wirtschaftsprozessordnung der Russischen Föderation unter besonderer Berücksichtigung von Gerichtsstandsvereinbarungen","description":"\u003cp\u003eDie erschwerte Anerkennung deutscher Titel in Russland und die eventuelle Ungünstigkeit einer schiedsverfahrensrechtlichen Streitaustragung laufen darauf hinaus, dass eine Prozessführung vor russischen staatlichen Gerichten erwogen werden muss. Dies macht es notwendig, sich mit den Regeln der internationalen Entscheidungszuständigkeit im russischen Recht zu befassen. Die vorliegende Studie hilft dem insofern, als sie die grundlegenden Strukturen und Elemente der internationalen Zuständigkeitsordnung nach der Wirtschaftsprozessordnung der Russischen Föderation systematisch erfasst und mit wissenschaftlichen Methoden erläutert. Um die Inhalte der russischen Rechtsordnung dem deutschsprachigen Leser zugänglich zu machen, werden entsprechende Themenbereiche des europäischen und deutschen Rechts rechtsvergleichend beleuchtet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003eAls erster Systematisierungsversuch sowohl in der russischsprachigen als auch in der deutschsprachigen Literatur schafft die Studie in erster Linie einen intellektuellen Rahmen für die Fortentwicklung der Materie. Durch die Einbeziehung des umfangreichen Stoffs der Rechtsprechung sollte sie zugleich zu einem Wegweiser innerhalb des russischen Rechts der internationalen Zuständigkeit für einen praktizierenden Juristen werden. Zielgruppen für diesen Band sind somit Fachleute, die auf dem Gebiet des russischen Rechts beratend tätig sind bzw. eine Prozessführung in Russland in Erwägung ziehen. Ferner können für sich diejenigen einen Nutzen ziehen, die sich rechtsvergleichend mit der russischen Rechtsordnung befassen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719746675018,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719746707786,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-51-3.jpg?v=1767644649"},{"product_id":"claudia-barbara-bose-das-europaische-internationale-privat-und-prozessrecht-der-actio-pro-socio","title":"Claudia Barbara Bose: Das Europäische Internationale Privat- und Prozessrecht der actio pro socio","description":"\u003cp\u003eDie actio pro socio wurde bislang überwiegend für inländische Sachverhalte besprochen. Im heutigen Wirtschaftsleben agieren Gesellschaften jedoch mehr und mehr grenzüberschreitend. Dabei nimmt auch die Internationalität der Gesellschafter und Leitungsorgane zu. Neben dem europäischen, internationalen Privatrecht steigt auch die Relevanz des europäischen Prozessrechts für gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten. Werden grenzüberschreitende Prozesse geführt, ist sowohl das auf den Sachverhalt anwendbare Recht, als auch die internationale Zuständigkeit der Gerichte für den Ablauf und Ausgang dieser Streitigkeiten von entscheidender Bedeutung. Diese Arbeit zielt darauf ab, die Fragestellungen, die sich für eine grenzüberschreitende actio pro socio ergeben, auf der Ebene des europäischen internationalen Privat- und Prozessrechts zu untersuchen. Die enge Verzahnung des materiellen Gesellschaftsrechts mit dem Prozessrecht spielt hierbei eine besondere Rolle. Das erste Kapitel dieser Arbeit zeigt auf, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen mitgliedstaatlichen Sachrechten der actio pro socio vergleichbare Institute vorhanden sind, bei denen sich ähnliche Probleme im materiellen und prozessualen Recht stellen. Das zweite Kapitel untersucht, welches Recht auf die Ansprüche, die mit der actio pro socio durchgesetzt werden können, sowie auf das Institut der actio pro socio selbst, anwendbar ist. Im dritten Kapitel werden schließlich für die im Wege der actio pro socio durchsetzbaren Ansprüche die in Betracht kommenden Gerichtsstände der Brüssel Ia-Verordnung erörtert. Die Untersuchung zeigt auf, inwiefern das europäische Zuständigkeitsrecht geeignete Gerichtsstände für diese gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten bereithält. Unter anderem aufgrund der Mehrzahl von Beteiligten in gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten treten gerade bei grenzüberschreitenden Sachverhalten vermehrt parallele Verfahren auf. Die Brüssel Ia-Verordnung enthält für den Umgang mit solchen parallelen Verfahren Regeln zur Koordination derselben, um sich widersprechende Entscheidungen zu verhindern. Der Schlussteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern diese Regeln dazu geeignet sind, Entscheidungskonflikte bei Verfahren, die eine actio pro socio betreffen, zu verhindern.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719747789130,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719747821898,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-31-5.jpg?v=1767644649"},{"product_id":"bjorn-steinrotter-beschrankte-rechtswahl-im-internationalen-kapitalmarktprivatrecht-und-akzessorische-anknupfung-an-das-kapitalmarktordnungsstatut","title":"Björn Steinrötter: Beschränkte Rechtswahl im Internationalen Kapitalmarktprivatrecht und akzessorische Anknüpfung an das Kapitalmarktordnungsstatut","description":"\u003cp\u003eTransaktionen auf dem Kapitalmarkt weisen inzwischen typischerweise grenzüberschreitende Bezüge auf. Die Ermittlung der jeweils anwendbaren Rechtsordnung stellt den Rechtsanwender dabei nicht selten vor erhebliche Probleme. Denn die Heterogenität des Kapitalmarktrechts mit seinen marktordnungs- und privatrechtlichen Elementen macht sich auch auf der Metaebene des Kollisionsrechts bemerkbar. Das erschwert die Systematisierung jener Querschnittsmaterie und erklärt, weshalb keine einheitliche kapitalmarktrechtliche Verweisungsnorm existiert. In seiner Dissertation entwickelt Björn Steinrötter Lösungsvorschläge für das Internationale Kapitalmarktprivatrecht innerhalb der Rom I- und Rom II-Verordnung.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719748411722,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719748444490,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-11-7.jpg?v=1767644650"},{"product_id":"david-jahn-die-anwendbarkeit-deutscher-glaubigerschutzvorschriften-bei-einer-eu-kapitalgesellschaft-mit-sitz-in-deutschland","title":"David Jahn: Die Anwendbarkeit deutscher Gläubigerschutzvorschriften bei einer EU-Kapitalgesellschaft mit Sitz in Deutschland","description":"\u003cp\u003eDie Diskussion um das anwendbare Recht einer Gesellschaft bei grenzüberschreitenden Sachverhalten ist nicht neu. Sie hat aber durch die Rechtsprechung des EuGH zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften in den letzten Jahren eine gänzlich neue Dimension erlangt: Seit den Judikaten „Centros“, „Überseering“ und „Inspire Art“ zur Zuzugsfreiheit von Gesellschaften ist die von vielen wichtigen europäischen Rechtsordnungen favorisierte Sitztheorie innerhalb der EU in weiten Teilen Geschichte. An ihre Stelle ist ihr rechtspolitisches Gegenstück, die Gründungstheorie, getreten. Und obwohl sich nationale Rechtsprechung und Literatur seit diesen Leitentscheidungen des EuGH intensiv mit der Reichweite der Niederlassungsfreiheit beschäftigen, ist das Thema gleichwohl bei Weitem nicht befriedigend analysiert. Dieser Problematik nimmt sich die vorliegende Arbeit an. Ihr Ziel ist es, auszuloten, ob und wie es möglich ist, heimische gläubigerschützende Normen auf eine EU-Kapitalgesellschaft mit deutschem Verwaltungssitz anzuwenden. Der Autor nimmt hierfür – zunächst abstrakt – sowohl die Grenzen des Internationalen Privatrechts als auch diejenigen des Europarechts in den Blick. Am Beispiel der Existenzvernichtungshaftung, die erst in den letzten Jahren durch die Entscheidungen des BGH „Trihotel“, „Gamma“ und „Sanitary“ eine neue Struktur erhalten hat, werden die gewonnenen Ergebnisse auf den konkreten Fall übertragen. Der Autor sieht auf der Basis der Gründungstheorie nur in Ausnahmefällen – etwa im Falle des Normenmangels – einen Spielraum, Vorschriften heimischen Gesellschaftsrechts auf eine EU-Kapitalgesellschaft anzuwenden. Gläubiger seien deshalb fortan gehalten, sich durch die Einholung von Informationen und Bestellung von Sicherheiten selbst zu schützen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719749067082,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719749099850,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-14-8.jpg?v=1767644652"},{"product_id":"friederike-kluth-das-marktauswirkungsprinzip-im-kollisionsrecht-des-kartell-und-lauterkeitsrechts","title":"Friederike Kluth: Das Marktauswirkungsprinzip im Kollisionsrecht des Kartell- und Lauterkeitsrechts","description":"\u003cp\u003eDas Marktauswirkungsprinzip wird im Internationalen Kartell- und Lauterkeitsrecht als zentrales Prinzip angesehen. Besonderes Problem ist hierbei, dass jedes Teilgebiet nur auf sich schaut und darüber vergisst, sich auf die Suche nach Übergreifendem zu machen. Schon die Terminologie kann unterschiedlich sein, und häufig werden gar eigene Anknüpfungsprinzipien mit eigenem Namen proklamiert. Zudem regt das Auswirkungsprinzip besonders dazu an, es in Partikularitäten zu formulieren, wo es nicht kodifiziert ist. Wo es aber kodifiziert ist, bedarf es der Erläuterung. Ziel der Arbeit ist es zu ermitteln inwieweit das Marktauswirkungsprinzip als ein übergreifendes, einheitliches Prinzip verstanden werden kann. Hierfür widmet sich die Arbeit zunächst den Hauptanwendungsgebieten des Marktauswirkungsprinzips, dem behördlichen Kartellrecht, unterteilt in seine vorrangige europäische (Art. 101, 102 AEUV, FKVO) und seine nachrangige deutsche kollisionsrechtliche Dimension (u.a. § 130 II GWB), dem Kartellprivatrecht (Art. 6 III Rom II-VO) und dem Internationalen Lauterkeitsrecht (Art. 6 I, II Rom II-VO). Hier wird zunächst für jedes Teilgebiet untersucht, in welchem Umfang Ausprägungen des Auswirkungsprinzips zu finden sind. Dabei rückt die Konkretisierung des Marktauswirkungsbegriffs in den Mittelpunkt. So wird u.a. im behördlichen Kartellrecht jedes jemals zum Themenkomplex entwickelte Kriterium auf den Prüfstand gestellt und im Rahmen des Kartellprivatrechts die Frage behandelt, ob Art. 6 III lit. b) Rom II-VO tatsächlich eine qualifizierte Marktauswirkung verlangt. Zudem werden alternative Anknüpfungsprinzipien – wie das Durchführungs-, Marktort- oder Einwirkungsprinzip – vorgestellt, analysiert und mit dem Auswirkungsprinzip verglichen. Eine Synthese des Marktauswirkungsprinzips im Internationalen Kartell- und im Internationalen Lauterkeitsrecht, in der das Hauptaugenmerk auf übergreifenden Strukturen liegt, rundet die Arbeit ab.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719750082890,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719750115658,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-07-0.jpg?v=1767644652"},{"product_id":"paul-czaplinski-das-internationale-strassenverkehrsunfallrecht-nach-inkrafttreten-der-rom-ii-vo","title":"Paul Czaplinski: Das Internationale Straßenverkehrsunfallrecht nach Inkrafttreten der Rom II-VO","description":"\u003cp\u003eArt. 28 Rom II-VO statuiert den Vorrang des in zwölf EU-Mitgliedstaaten geltenden Haager Übereinkommens über das auf Straßenverkehrsunfälle anzuwendende Recht gegenüber dem Sekundärrechtsakt. Damit kann auch nach der Vereinheitlichung des Internationalen Privatrechts der außervertraglichen Schuldverhältnisse durch die Rom II-VO ein und derselbe Straßenverkehrsunfall in Abhängigkeit davon, wo ein Rechtsstreit eingeleitet wird, nach unterschiedlichen Vorschriften zu beurteilen sein. Dies deshalb, weil zwischen den konkurrierenden Regelwerken Differenzen von zum Teil erheblicher Tragweite bestehen – so das erste grundlegende Ergebnis dieser Arbeit. Nach Ansicht von Paul Czaplinski begegnet dieser status quo umso mehr Zweifeln, als der vorgenannte Staatsvertrag kritikwürdige sowie mit dem Unions-IPR nicht in Einklang stehende Lösungen beinhaltet und unter rechtsetzungstechnischen sowie kollisionsrechtlichen Gesichtspunkten dem Sekundärrechtsakt der Vorzug gebühren müsste. An diese zweite Schlussfolgerung anknüpfend zeigt der Autor in einem dritten Schritt einen Weg auf, das skizzierte Konkurrenzverhältnis im Lichte des Primärrechts zugunsten des unionsrechtlichen Kollisionsrechts aufzulösen: Danach sind diejenigen Mitglied-, die zu den Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens über das auf Straßenverkehrsunfälle anzuwendende Recht zählen, gemäß Art. 351 Abs. 2 AEUV verpflichtet, den Staatsvertrag zu kündigen, um dessen anders nicht abzustellende Unvereinbarkeit mit der Rom II-VO zu beheben.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719750607178,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719750639946,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-21-6.jpg?v=1767644653"},{"product_id":"arnd-wiebusch-internationales-konzerninsolvenzrecht","title":"Arnd Wiebusch: Internationales Konzerninsolvenzrecht","description":"\u003cp\u003eDas Konzerninsolvenzrecht unterliegt bislang keiner speziellen gesetzlichen Regelung. Dies führte insbesondere im Rahmen von grenzüberschreitenden Konzernsachverhalten zu einer enormen Rechtsunsicherheit bei der Bestimmung des zuständigen Gerichts. Wegen der hohen praktischen Relevanz sind sowohl der deutsche als auch der europäische Gesetzgeber bestrebt, diesen Zustand zu ändern. Der Autor unterbreitet hierzu konkrete Gesetzesvorschläge. Hinsichtlich der gerichtlichen Zuständigkeit empfiehlt er auf supranationaler Ebene – entgegen der Mehrzahl der Stimmen in der Literatur sowie der gängigen Praxis – eine strikte Dezentralisierung durch zwingende Anknüpfung an den (sechs Monate vor Insolvenzantragstellung bestehenden) Satzungssitz des jeweiligen Rechtsträgers. Hierdurch wäre das im Insolvenzfall einschlägige Recht für die (potentiellen) Gläubiger vorhersehbar. Zudem würde dem missbräuchlichen forum shopping Einhalt geboten und die große Anzahl unliebsamer Sekundärverfahren vermieden. Lediglich bei Rechtsträgern, die ihren Satzungssitz (seit mehr als sechs Monaten) in einem Drittstaat haben, und bei natürlichen Personen soll weiterhin auf den Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen abgestellt werden. Auf nationaler Ebene will der Autor dem Insolvenzantragsteller die Wahl zwischen dem Insolvenzgerichtsstand des Schuldners und dem des herrschenden Rechtsträgers einräumen. Gibt es keinen herrschenden Rechtsträger oder befindet sich dieser im Ausland, soll für den Antragsteller die Wahl bestehen zwischen dem Insolvenzgerichtstand des Schuldners und dem Gericht, bei dem über das Vermögen eines anderen Rechtsträgers des Konzernverbunds die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt oder eröffnet wurde. Um auch bei Fremdanträgen eine Zuständigkeitskonzentration zu ermöglichen, soll die Möglichkeit bestehen, bis (spätestens) zur Verfahrenseröffnung eine Verweisung an das „Konzerninsolvenzgericht“ zu beantragen. Die Konzentration der verschiedenen Insolvenzverfahren in der Hand eines Verwalters erscheint dem Autor zwar erstrebenswert, aber insbesondere angesichts des von ihm auf supranationaler Ebene vertretenen dezentralisierenden Ansatzes praktisch schwierig umzusetzen. Um der wirtschaftlichen Realität eines Konzerns dennoch gerecht zu werden, will er vor allem das Instrument der Eigenverwaltung nutzen. Ihre Anordnung soll zwingend zu erfolgen haben, wenn sie in einem Hauptinsolvenzverfahren über das Vermögen eines beherrschten Rechtsträgers oder in irgendeinem Sekundärinsolvenzverfahren beantragt wird. Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Weisungs- und Kontrollrechte würde eine konzentrierte Verwaltung des gesamten Konzerns durch die Konzernmutter oder ihren Insolvenzverwalter ermöglicht.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719750902090,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719750934858,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-938057-06-3.jpg?v=1767644653"},{"product_id":"daniel-valdini-der-schutz-der-schwacheren-vertragspartei-im-internationalen-vertriebsrecht","title":"Daniel Valdini: Der Schutz der schwächeren Vertragspartei im Internationalen Vertriebsrecht","description":"\u003cp\u003eDie Erschließung neuer Märkte mittels moderner Vertriebssysteme zieht unweigerlich kollisionsrechtliche Fragestellungen nach sich. Unter dem EVÜ bereitete vor allem die Bestimmung des anwendbaren Rechts Probleme, wenn sich die am Vertrieb beteiligten Wirtschaftsakteure nicht (wirksam) auf ein Recht einigen konnten, das für ihren jeweiligen Vertriebsvertrag gelten sollte. Denn die mitgliedstaatliche Rechtsprechung zur objektiven Anknüpfung von Vertriebsverträgen unterschied sich bisweilen recht stark voneinander. Diesen misslichen Zustand versuchte der europäische Gesetzgeber mit der ausdrücklichen Regelung der objektiven Anknüpfung von Franchise- und Vertriebsverträgen in der Rom I-VO zu beseitigen. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob dieses Vorhaben gelungen ist. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Frage, ob und inwieweit das internationale Vertriebsrecht in der Rom I-VO auf dem Gedanken des Schutzes der schwächeren Partei fußt. Der Autor setzt sich hierfür ausführlich mit altbewährten Grundsätzen und Normen zum Schutz der schwächeren Vertragspartei auseinander und prüft, wie sich die neuen Vorschriften in das bisherige System des Schwächerenschutzes einfügen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die dem Vertrieb eigenen wirtschaftlichen Interessen und der Frage gelegt, ob die Neuregelung dieser besonderen Interessenlage auch gerecht wird. Die Arbeit beleuchtet nicht zuletzt die Hintergründe der Entstehung der neu mitaufgenommenen Kollisionsnormen zum internationalen Vertriebsrecht, wobei die unterschiedliche Rechtsprechung in den verschiedenen Mitgliedstaaten vor Inkrafttreten der Rom I-VO genauso untersucht wird, wie der Gesetzgebungsprozess der Rom I-VO selbst.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719751491914,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719751524682,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-254-0.jpg?v=1767644654"},{"product_id":"friederike-hoffmann-class-action-settlements-und-ihre-anerkennung-in-deutschland","title":"Friederike Höffmann: Class Action Settlements und ihre Anerkennung in Deutschland","description":"\u003cp\u003eDie US-amerikanische class action hat in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Bedeutung für den europäischen Wirtschaftsraum gewonnen. Für international tätige Unternehmen ist die Gefahr, in den USA in ein solches Massenverfahren verwickelt zu werden, mittlerweile allgegenwärtig. Große mediale Aufmerksamkeit erregte etwa der Fall Bertelsmann\/Napster. Auch auf der Seite der Kläger finden sich immer häufiger deutsche Staatsangehörige, so beispielsweise im Anschluss an die Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“. Zudem gibt es in Europa seit einiger Zeit starke Tendenzen in Richtung einer Förderung der kollektiven Rechtsdurchsetzung nach dem Vorbild der class action. Im ersten Teil der Arbeit wird unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechungsentwicklungen ein differenziertes Bild der class action gezeichnet, welche die Prozesslandschaft der USA in charakteristischer Weise prägt. Der Fokus auf Kollektivvergleiche ist dabei ihrer herausragenden praktischen Relevanz geschuldet. Im zweiten Teil wird die Frage thematisiert, ob und unter welchen Voraussetzungen Kollektivvergleiche unter deutscher Beteiligung nach Maßgabe von § 328 ZPO in Deutschland Anerkennung finden könnten. Einen Schwerpunkt der Prüfung bildet hier die Messung des Kollektivverfahrens am prozessualen ordre public. Ziel der Arbeit ist es, dem deutschen Juristen ein profundes Verständnis eines der wichtigsten Rechtsinstitute des US-Prozessrechts zu vermitteln und es ihm zu ermöglichen, die gewonnenen Erkenntnisse in den Kontext des deutschen Rechts einzuordnen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Hardcover","offer_id":53719752081738,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719752114506,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-268-7.jpg?v=1767644656"},{"product_id":"stefan-leible-hannes-unberath-hrsg-brauchen-wir-eine-rom-0-verordnung","title":"Stefan Leible\/Hannes Unberath (Hrsg.): Brauchen wir eine Rom 0-Verordnung?","description":"\u003cp\u003eImmer mehr Felder des Internationalen Privatrechts werden europaweit vereinheitlicht. Mit dem Anwachsen der Zahl der Rechtsinstrumente nimmt zugleich die Sorge um die Kohärenz des europäischen Internationalen Privatrechts zu. Denn eines fehlt: Ein Allgemeiner Teil, etwa in Gestalt einer „Rom 0-Verordnung“, der die in den besonderen Rechtsinstrumenten wiederkehrenden Fragen generell regelt. Wenigstens aber bedarf es eines Prinzipienkatalogs (General Principles of European Private International Law), der die künftige Kohärenz wahren hilft. Anliegen des vorliegenden Sammelbandes, der Beiträge der wichtigsten deutschen Internationalprivatrechtler vereint, ist es, einen Impuls für die weitere Rechtsentwicklung und eine Antwort auf die übergreifende Frage „Brauchen wir eine Rom 0-Verordnung?“ zu geben.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719752147274,"sku":null,"price":49.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719752180042,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-264-9.jpg?v=1767644656"},{"product_id":"jan-ole-eichstadt-der-schiedsrechtliche-acquis-communautaire","title":"Jan Ole Eichstädt: Der schiedsrechtliche Acquis communautaire","description":"\u003cp\u003eMit dem Reformvorschlag der Europäischen Kommission KOM 2010\/748 endg. sind Fragen zu schiedsrechtlichen Regelungen in der EuGVO verstärkt in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt. Losgelöst von spezifischen Regelungen im Kontext der EuGVO stellt sich dabei die grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit schiedsrechtlichen Aspekten im Unionsrecht. Hier setzt die Untersuchung von Jan Ole Eichstädt an. In einem ersten Schritt bestimmt und systematisiert der Autor den Bestand schiedsrechtlicher Regelungen im Unionsrecht. Sodann wird der so ermittelte schiedsrechtliche Acquis communautaire untersucht und bewertet. Dabei stehen speziell Aspekte der Kohärenz und die Suche nach verbindenden Regelungsansätzen im Zentrum der Betrachtung. Der letzte Teil der Untersuchung widmet sich schließlich der Entwicklung von Ansätzen für eine zukünftige Regelung von Schiedsverfahren im Recht der Union und der Identifizierung konkreter Regelungsoptionen, die die Schiedsgerichtsbarkeit in der EU unter Gewährleistung der Effektivität der maßgeblichen internationalen Übereinkommen zu fördern vermögen.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Hardcover","offer_id":53719752278346,"sku":null,"price":59.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719752311114,"sku":null,"price":44.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-259-5.jpg?v=1767644657"},{"product_id":"sophie-maria-weber-das-internationale-zivilprozessrecht-erbrechtlicher-streitigkeiten","title":"Sophie Maria Weber: Das Internationale Zivilprozessrecht erbrechtlicher Streitigkeiten","description":"\u003cp\u003eStreitige Erbverfahren mit internationalen Bezügen bereiten in prozessrechtlicher Hinsicht zwei besondere Schwierigkeiten: Zum einen müssen im Rahmen des deutschen Verfahrensrechts die Wertungen eines fremden materiellen Erbrechts angemessen umgesetzt werden, zum anderen kann angesichts der fortschreitendenden Europäisierung des internationalen Zivilprozessrechts die Bestimmung der richtigen Rechtsquelle problematisch sein. Sophie Maria Weber untersucht in ihrer Dissertation, wie diese Konflikte methodisch gelöst werden können. Ausgehend von den wichtigsten Zulässigkeitsvoraussetzungen werden zahlreiche Einzelprobleme erörtert, wie z.B. die Berücksichtigung des fremden materiellen Erbrechts bei Bestimmung der Prozessführungsbefugnis von Testamentsvollstreckern oder der subjektiven Reichweite der Rechtskraft zwischen Erbe und Fremdverwalter. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Abgrenzung und Koordination von Verfahren aus dem Anwendungsbereich der Brüssel I-VO mit spezifisch erbrechtlichen Verfahren. Da diese bisher durch das autonome deutsche Recht geregelt werden und ab 2015 der neuen Europäischen Erbrechtsverordnung unterliegen, wird untersucht, ob eine Koordination paralleler Verfahren, z.B. über Art. 27 Brüssel I-VO, auch dann möglich ist, wenn nur ein Verfahren dem Anwendungsbereich der Brüssel I-VO entstammt. Ausgehend von der derzeitigen Rechtslage findet dabei auch die neue Europäische Erbrechtsverordnung vom 04.07.2012 umfassend Berücksichtigung.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719752802634,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719752835402,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-240-3.jpg?v=1767644659"},{"product_id":"patrick-richters-dienstleistungsfreiheit-als-schranke-des-internationalen-privatversicherungsrechts","title":"Patrick Richters: Dienstleistungsfreiheit als Schranke des Internationalen Privatversicherungsrechts","description":"\u003cp\u003eAls „Rechtsprodukt“ bleibt die Versicherung untrennbar mit den materiellen Sachnormen verbunden, auf deren Grundlage sie konzipiert wurde. Gelangt nun eine grenzüberschreitende Versicherungsstreitigkeit innerhalb der EU vor die Gerichte eines fremden Mitgliedstaats, kommt es entscheidend darauf an, ob das dortige AGB-Recht Anwendung findet und gegebenenfalls die Allgemeinen Versicherungsbedingungen aus dem Herkunftsland des Versicherers anerkennt. Im Binnenmarkt dienen IPR und IZVR folglich dazu, die der Assekuranz durch Art. 56 AEUV gewährte Dienstleistungsfreiheit zu verwirklichen. Die Studie behandelt deshalb die Frage, ob das Internationale Privatversicherungsrecht der Rom I-, Rom II- und Brüssel I-VO mit jener Garantie in Einklang steht. Ausgehend von der These, dass die Grundfreiheiten sowohl kollisions- als auch zuständigkeitsrechtlich nach Parteiautonomie verlangen, gilt ein Augenmerk vor allem dem verordnungsübergreifenden Auslegungszusammenhang, welchen der EuGH jüngst in der Rechtssache Pammer und Hotel Alpenhof betont hat. Denn sollte sich erweisen lassen, dass Art. 7 Rom I-VO nicht mit den Anforderungen des Art. 56 AEUV vereinbar ist, dürfte dies ebenso auf Art. 9 Abs. 1 lit. b Brüssel I-VO als prozessuales Pendant der Sonderanknüpfung zu übertragen sein. Dabei stellt der Verfasser nicht nur Querverbindungen zwischen Primär- und Sekundärrecht einerseits sowie Kollisions- und Verfahrensrecht anderseits her, sondern erläutert gleichermaßen denkbare Konsequenzen für völkervertragliche bzw. nationale Schutzgerichtsstände aus Art. 9 Abs. 1 lit. b LugÜ respektive § 215 VVG. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden schließlich eigene Reformvorschläge unterbreitet, um IPR und IZVR im Rahmen der demnächst vom europäischen Gesetzgeber avisierten Novelle fortzuentwickeln.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719752933706,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719752966474,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-222-9.jpg?v=1767644660"},{"product_id":"thomas-ewert-grenzuberschreitende-mediation-in-zivil-und-handelssachen","title":"Thomas Ewert: Grenzüberschreitende Mediation in Zivil- und Handelssachen","description":"\u003cp\u003eMit der Richtlinie 2008\/52\/EG über bestimmte Aspekte der Mediation hat der europäische Gesetzgeber Vorgaben für grenzüberschreitende Mediationsverfahren aufgestellt, die sich auf bestimmte Gesichtspunkte beschränken. Zwingende Vorgaben sind insbesondere zu Fragen der Verjährung, der Vollstreckbarkeit und der Vertraulichkeit, den sogenannten \"drei Vs\", enthalten. Thomas Ewert zeichnet die Entstehungsgeschichte der Richtlinie nach, um die Eigentümlichkeiten der verabschiedeten Fassung verständlich zu machen. Ausgehend von den Einzelbestimmungen der Richtlinie analysiert er den Regelungsgehalt des Sekundärrechts und entwickelt konkrete Umsetzungsvorschläge. Abschließend unterzieht der Autor die bislang erfolglosen Umsetzungsbemühungen der deutschen Regierung einer kritischen Würdigung und unterbreitet Verbesserungsvorschläge.\u003c\/p\u003e","brand":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft","offers":[{"title":"Softcover","offer_id":53719753163082,"sku":null,"price":39.8,"currency_code":"EUR","in_stock":false},{"title":"E-Book","offer_id":53719753195850,"sku":null,"price":34.8,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/files\/978-3-86653-218-2.jpg?v=1767644661"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0998\/7368\/5834\/collections\/gelb-schwarz-768x512.webp?v=1767040362","url":"https:\/\/jwv-jenaer-wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.myshopify.com\/collections\/studien-zum-internationalen-privat-und-verfahrensrecht.oembed?page=2","provider":"JWV Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH","version":"1.0","type":"link"}